Auswahl des Sensortyps

Thermoelemente

Die Temperaturmessung mit Thermoelementen beruht auf dem thermoelektrischen Effekt. Thermoelemente (Thermopaare) bestehen aus zwei punktuell miteinander verschweißten Drähten aus unterschiedlichen Metallen oder Metall-Legierungen.

Die Grundwerte der Thermospannungen und die zulässigen Toleranzen von Thermoelementen sind in der Norm EN 60584-2 festgelegt. Das am weitesten verbreitete Thermoelement ist NiCr-Ni (Typ-Bezeichnung K).

Widerstandssensoren (Pt100)

Bei der Temperaturmessung mit Widerstandssensoren nutzt man die temperaturabhängige Widerstandsänderung von Platin-”Widerständen”.

Der Messwiderstand wird mit einem konstanten Strom gespeist, der Spannungsabfall, der sich mit dem Widerstandswert über der Temperatur ändert, wird gemessen. Grundwerte und Toleranzen für Widerstandsthermometer sind in der EN 60751 festgelegt.

Thermistoren (NTC)

Die Temperaturmessung mit Thermistoren basiert ebenfalls auf einer temperaturabhängigen Widerstandsänderung des Sensorelements. Im Gegensatz zu den Widerstands-Thermometern haben Thermistoren einen negativen Temperaturkoeffizienten (Widerstand wird mit steigender Temperatur kleiner). Kennlinien und Toleranzen sind nicht genormt.

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