Ideale Messbedingungen

Bei der Infrarot-Messung sind vor allem stabile Umgebungsbedingungen wichtig. Das heißt, Klima, Objekte in der Messumgebung, sowie jegliche andere Einflussfaktoren sollten sich während der Messung nicht ändern. Nur so können mögliche Störquellen eingeschätzt und für die spätere Analyse dokumentiert werden.

Bei Messungen im Freien sollte die Witterung stabil und der Himmel bewölkt sein, um das Messobjekt sowohl vor direkter Sonneneinstrahlung als auch vor „kalter Himmelsstrahlung“ abzuschirmen. Dabei müssen Sie auch beachten, dass Messobjekte durch vorherige Sonneinstrahlung aufgrund Ihrer Wärmespeicherkapazität noch aufgeheizt sein können.

Die idealen Messbedingungen sind:

  • stabile Witterung,
  • bewölkter Himmel vor und während der Messung (bei Messungen im Freien),
  • keine direkte Sonneneinstrahlung vor und während der Messung,
  • kein Niederschlag,
  • trockene und thermisch frei zugängliche Messobjektoberfläche (z.B. kein Laub, keine Späne auf der Oberfläche),
  • kein Wind oder Luftzug,
  • keine Störquellen in der Messumgebung und der Übertragungsstrecke,
  • eine Messobjektoberfläche mit hohem, genau bekanntem Emissionsgrad.

Bei Gebäudethermografie ist eine Differenz von mindestens 15°C zwischen Innen- und Außentemperatur empfehlenswert.