Klimaüberwachung in Krankenhäusern

In Kliniken und Krankenhäusern haben Temperatur- und Feuchtewerte höchste Priorität. Die konstante Temperatur- und Feuchteüberwachung ist in Krankenhäusern an den unterschiedlichsten Stellen von Bedeutung. Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Temperaturüberwachung in Gefrier- und Kühlschränken für Arzneimittel, Impfstoffe, Laborproben, Blutkonserven oder Gewebeproben;
  • Temperatur- und Feuchteüberwachung in Warteräumen, Operationssälen, Intensivstationen, Aufwachräumen, Reinräumen usw.;
  • Temperaturüberwachung im Küchenbereich (Kühl-/Tiefkühlräume) sowie beim Speisentransport;
  • Temperatur- und Feuchteüberwachung auch außerhalb von Krankenhäusern, z.B. während des Transports von Lebensmitteln, Medikamenten, Blutkonserven usw.

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Automatisierte Komplett-Lösung zur Temperaturüberwachung

Testo Saveris. Monitoring-System mit umfassendem Alarm-Management.

Messgeräte für Krankenhäuser
  • Redundante Messdatenarchivierung und sichere Aufzeichnung von Messwerten auch bei Stromausfall
  • Vielfältige Alarmierungsoptionen (SMS, E-Mail, LED) im Fall von Grenzwertverletzungen
  • Misst und speichert die Temperatur- und Feuchtewerte entsprechend den gesetzlichen Vorschriften, Qualitäts- und Sicherheitsstandards (z. B. EN 12830, HACCP, FDA CFR 21 Part 11)

Anwendungsbereiche Temperaturkontrolle im Krankenhaus

Klinik-Apotheken

Temperaturüberwachung in Krankenhaus-Apotheken
Mehr zu Apotheken

Temperaturüberwachung bei der Herstellung und Lagerung von Arzneimittel in Reinräumen und Kühlschränken

  • Optimale Lagerbedingungen für Arzneimittel einhalten
  • Kontinuierliche Kühlschrank-Überwachung: Alarmierung bei Grenzwertverletzungen (per SMS, E-Mail, Lichtsignal)

Blutbanken

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Mehr zu Blutbanken

Bei der Lagerung der Blutpräparate ist die konsequente Einhaltung der korrekten Temperaturbedingungen entscheidend.

  • Exakt vorgeschriebene Temperaturen für Blutkonserven- und Plasma-Lagerung überwachen
  • Alarmierung bei Störungen in Kühl- und Gefrierschränken

Transport

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Mehr zum Transport

Die meisten Pharmazeutika müssen entlang der gesamten Supply Chain kontinuierlich bei definierten oberen und unteren Temperatur- und Feuchtegrenzwerten transportiert werden.

  • Kontrolle der Kühlkette bei der Auslieferung
  • Gesamte Distributionsweg unkompliziert halten
  • Sicher und konform zu allen gängigen Normen, Richtlinien und Vorschriften

Labore

Testo Messtechnik für Labore
Mehr zu Laboren
  • Klimabedingungen im Labor automatisiert dokumentieren
  • Vergleichbarkeit von Forschungs- und Messergebnissen gewährleisten

Restaurant / Kantine

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Mehr zum Lebensmittelmanagement
  • Alarmierung bei Temperaturschwankungen in Kühl- und Gefrierschränken
  • Temperatur beim Speisen-Transport dokumentieren
  • HACCP-Richtlinien einhalten

Medizinische Kühlschranküberwachung

Weltweit müssen immer mehr medizinische Produkte kühl gelagert werden oder sind sogar kühlkettenpflichtig. Das betrifft unter anderem Antikörper, Lebendimpfstoffe wie Insulin oder Infusionen. Vor allem der Temperaturbereich von +2 °C bis +8 °C muss zur Sicherstellung der Wirksamkeit vieler Arzneimittel kontinuierlich überwacht werden. Werden diese Werte über- oder unterschritten, können die Präparate Schaden nehmen. Ein erhöhtes Risiko für Patienten und wirtschaftliche Verluste wären die Folge. Die qualitätssichere Aufbewahrung von Medikamenten, Laborpräparaten, Blutkonserven und anderen pharmazeutischen Produkten

unterliegen außerdem Regeln des Medikamentenmanagements. Das Messdaten-Monitoringsystem testo Saveris wurde entwickelt, um die Herausforderungen der Temperaturkontrolle und Dokumentation in medizinischen Kühlschränken zu meistern. Neben der automatisierten Messdatenaufzeichnung bietet es eine breite Fühlerpalette für Messungen von -200 °C bis über +1000 °C. Die Fühler sind mit internen und externen Sensoren ausgestattet - für flexible Anbringung an und im Kühlschrank.

Temperaturkontrolle in medizinischen Laboren & Kränkenhäusern:

Medikamentenkühlschränke:
+2 °C bis +8 °C

Lagerung:
Medikamente, Impfstoffe
 

(Ultra-)Tiefkühl-Geräte:
bis zu -100 °C

Lagerung:
Laborproben

Blutbanken:
bis zu -42 °C

Lagerung:
Blutplasma und Blutprodukte
 

Transport:
bis zu -35 °C

Transport:
Medikamente, Blutkonserven & Laborproben
 

Relevanz Temperaturüberwachung

Pharmazeutika sind in vielerlei Hinsicht äußerst temperaturempfindlich. Das liegt vor allem an den Proteinen, die in vielen Medikamenten enthalten sind. Diese Eiweiße reagieren auf wechselnde Umgebungseinflüsse – vor allem aber auf Temperaturschwankungen – äußerst sensibel. Schon ein einmaliges Einfrieren kann die Zusammensetzung des Medikamentes, in dem sie enthalten sind, so negativ beeinflussen, dass die Wirksamkeit abnimmt oder sogar verloren geht. Dabei können im schlimmsten Fall sogar toxische Abbauprodukte entstehen, die anders als bei Lebensmitteln, äußerlich nicht zu erkennen sind, aber nicht minderschwere Schäden verursachen können.

Doch nicht nur die Medikamente an sich oder ihre Inhaltsstoffe sind außerhalb des zulässigen Temperaturbereiches gefährdet. Auch ihre Aufbewahrungsgefäße oder Verpackungen sind betroffen: Denn Minusgrade oder starke Temperaturschwankungen können Haarrisse an Ampullen und Glasbehältern verursachen oder Glasbestandteile (sog. leachables) aus dem Glas herauslösen. Verunreinigungen und sogar Sterilitätsverlust können die Folge sein. Um dies zu vermeiden, sind die Verantwortlichen vor Ort.