Mobile Kommunikation im Handwerk

Mobile Kommunikation im Handwerk - Testo Blog

Die „Aktivitätsdrehscheibe“ Arbeitsplatz definiert sich auch im Handwerk neu. Die Digitalisierung überwindet physische Hindernisse, die bisher die Zusammenarbeit von Menschen erschwert haben. Der Arbeitsplatz kann immer dort sein, wo man sich selbst befindet. Deshalb: Bilden Sie Arbeitsumgebungen mobil und mithilfe cloudbasierter Technologien virtuell ab.

Innovative digitale Technologien mit den eigenen Fähigkeiten verbinden

Um nun Geschäftsprozesse durch das Smartphone und über Applikationen effizienter gestalten zu können, benötigen Sie zunächst eine eigene „digital“ mobile Strategie! Im Rahmen dieser Strategie gilt es, festzulegen, welche Unternehmensziele Sie mit „Mobile“ am besten unterstützen können:

  • Verbesserung von Service-Spektrum und -Qualität für Ihre Kunden
  • Erweiterung und Innovation Ihres Produkt- und Dienstleistungsportfolios
  • Steigerung der Effizienz Ihrer Arbeitsabläufe
  • Optimierung der Produktivität Ihrer Mitarbeiter
  • Erhöhung Ihrer Umsätze und Marktanteile

Für die Entwicklung ihrer „digital“ mobilen Strategie sollten Sie unbedingt folgende Details klären: Wie sollen die mobilen Touchpoints aussehen? Ist gewünscht, dass Ihre Kunden Produkte und Services im mobilen digitalen Umfeld nutzen – wenn ja, wie? Welche neuen Möglichkeiten lassen sich durch die Vernetzung Ihres Unternehmens mit dem Smartphone und/oder einem Tablet eröffnen? Welche Prozesse und Strukturen müssen modifiziert werden, um die digital mobile Strategie implementieren zu können? Welche Schnittstellen, Apps oder Tools müssen integriert werden?

Stellen Sie sich zusätzlich auch folgende Fragen: Welche Informationen werden auf den Smartphones benötigt? Was wird der Nutzer mit diesen Daten tun? Soll er sie verändern können oder müssen sie nur angezeigt werden? Muss der Zugriff auf die Daten auch möglich sein, wenn keine Internetverbindung besteht? Wie können die Daten vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden? Wo, in welchem Umfang und wie lange werden Nutzerdaten gespeichert? Wie schutzwürdig sind diese und wie sieht das Sicherheitskonzept aus? Wie muss das Einverständnis im Rahmen geltender Datenschutzbestimmungen eingeholt werden?

Auch eine sogenannte „Mobile Governance“ gilt es, im Blick zu haben. Dieses Regelwerk definiert die Führung, Organisationsstrukturen und Abläufe. Es stellt sicher, dass „Mobile“ die definierten Unternehmensziele wirklich unterstützt. Darauf basiert eine Vielzahl von Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel das Management der Endgeräte, Apps und Daten oder das Monitoring der Mobilfunknutzung, um Bedarfe analysieren und mobile Services gezielt im benötigten Umfang bereitstellen zu können.

Professionelle Dienstleister integrieren

Wenn Sie dies nicht in Ihrem Unternehmen leisten können, greifen Sie bitte auf einen externen Dienstleister und dessen Know-how zu. Von IoT über M2M bis Mobilfunk und Festnetz bieten diese Unternehmen ganzheitliche und sichere Lösungen mit optimaler Vernetzung für verschiedenste Kundenanforderung an.

Treffen Sie schriftlich feste vertragliche Vereinbarungen über zu erledigende Aufgaben, die dafür abzurechnenden Kosten, die Verfügbarkeit von Daten und Services, die Art und Qualität der Datenverarbeitung, Datenspeicherung, die Einhaltung von Datenschutz, Datensicherheit und – nicht zuletzt – die Datenherausgabe bei Vertragsende, wenn diese beim Dienstleister gespeichert werden.

Professionelle Apps einsetzen

Mit individuellen App-Entwicklungen lassen sich bei Bedarf auch individuelle, hohe Sicherheitsstandards garantieren. Das gilt sowohl in Bezug auf Zugriffsschutz und Identifikation als auch auf die Absicherung von Datenübertragung und -speicherung. Ferner kann bei individuell entwickelten Apps Einfluss auf Funktionen und Oberfläche genommen werden, um eine optimale Bedienung sowie alle benötigten Arbeitsprozesse abzudecken.

Sie sollten deshalb prüfen, ob und für welche Prozesse und Anwendungen die Entwicklung eigener Apps sinnvoll wäre. Der Aufwand dafür bleibt meist überschaubar. Während die Kosten für PC-Software in die Millionen gehen können, sind diese für eine vom Profi individuell programmierte neue mobile App in der Regel deutlich günstiger. Branchensoftware-Hersteller liefern Apps natürlich auch als optionales „Zubehör“ zu komplexen Business-Lösungen.

Prüfen Sie bei der Programmierung einer eigenen App, welche Schnittstellen zu bisher bestehenden Lösungen sinnvoll genutzt werden können. Für messtechnische Anwendungen im Service bzw. bei der Optimierung der Unternehmensabläufe – also bei der internen Verwendung einer App im täglichen Betrieb – bietet Testo beispielsweise mit kundenspezifischen App-to-App-Lösungen eine Möglichkeit, Messdaten, wie sie bei der Abgasmessung entstehen, in eigene Apps zu übertragen. Das spart Zeit in der täglichen Arbeit und vermeidet Übertragungsfehler.

Arbeitsplätze flexibilisieren

Wenn Sie Arbeitsplätze in den Kontext von Mobility und Digitalisierung stellen, stoßen Sie unweigerlich auf den Begriff Arbeiten 4.0 und neue Arbeitsmodelle. Hier stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt. Deshalb gilt es, bei den Mitarbeitern Schranken abzubauen – gedanklich und emotional. Es gilt für jeden Einzelnen, die Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, klar zu analysieren und das für sich herauszuziehen, was konkret positiv sein könnte. Es geht also darum, die Ratio über die Emotion zu stellen.

Fazit

In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie Ihre mobile Strategie in den Kontext Ihrer Digitalisierung einbetten. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch definieren, wie sich Ihr Unternehmen künftigen Entwicklungen gegenüber verhalten soll, wie mit Trends und den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen umgegangen wird. Nicht zuletzt muss klar sein: Sicherheit, Nutzen und Flexibilität müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. In unserem Download haben wir eine Checkliste vorbereitet, die Ihnen hilft, eine mobile Strategie für Ihr Handwerksunternehmen zu entwickeln.

Januar 2020

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