Wichtige Hinweise

1. Anschließen der Vorwärmstrecke

Achten Sie beim Anschließen der Vorwärmstrecke darauf, dass der Schlauch am Partikel-Sensor durch das Aufsetzen der Vorwärmstrecke nicht geknickt wird.

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2. Durchführen der Dichtheitsprüfung

Entfernen Sie nach der Dichtheitsprüfung unbedingt die Abdeckkappen an der Kondensatfalle und am Sondenrohr:

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3. Platzieren der Abgassonde

Die Abgassonde kann während der Aufheizphase bereits in das Verbindungsstück des Kamins eingebracht werden.
Beachten Sie bitte, dass die Sonde während der Stabilisierungszeit auf bis zu 120° C aufgeheizt wird und Verbrennungsgefahr besteht, wenn sie sich außerhalb des Abgasrohrs befindet. Befestigen Sie die Sonde immer mit der mitgelieferten Kette, damit sie nicht aus der Messöffnung herausrutschen und bei einem Aufprall auf dem Boden beschädigt werden kann.


4. Eindringen von Fremdkörpern verhindern

Das testo 380 ist ein Präzisionsmessgerät zur Bestimmung kleinster Partikelmengen. Um diese Funktionalität aufrecht erhalten zu können, ist ein entsprechend sachgemäßer Umgang mit dem Produkt erforderlich.
Bei einigen Geräten, die zur Reparatur bei uns eingegangen sind, haben wir im Geräteinneren des testo 380 verschiedene, oft auch metallische Fremdkörper wie Borsten von Drahtbürsten, Stahlwolle und Bohrspäne gefunden.

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Bislang sind uns keinerlei Kundenprobleme im Zusammenhang mit solchen Fremdkörpern bekannt geworden. Dennoch wollen wir Sie hiermit präventiv auf mögliche Beeinträchtigungen hinweisen. Diese können von Funktionsstörungen einzelner Komponenten - insbesondere der Elektronik - bis hin zur Störung der elektrischen Sicherheit für den Anwender führen.
Bitte achten Sie deshalb konsequent darauf, dass das Gerät nur bei der Messung geöffnet ist und es insbesondere bei Schleif- oder mechanischen Reinigungsarbeiten am Sondenrohr sowie bei Bohrarbeiten zwingend geschlossen ist.
Mit der Beachtung dieser Punkte und einem sachgemäßen Umgang mit dem testo 380 stellen Sie die Funktionstauglichkeit des Geräts sicher, beugen Geräteausfällen vor und vermeiden Reparaturen.

5. Abkühlen des Sensors

Wird nach einer Messung mit den Brennstoffen Holzpellets oder Scheitholz sofort auf den Brennstoff Hackschnitzel umgestellt erscheint die Meldung "Feinstaubsensor und Sensorabdeckung müssen abkühlen (dieser Vorgang kann einige Minuten dauern)".
Wir empfehlen vor der Auswahl des Brennstoffs Hackschnitzel den Sensordeckel des Feinstaub-Sensors zu öffnen, damit der Sensor abkühlen kann.
Um die Abkühlzeit zu verkürzen, sollte der Sensor in eine kalte Umgebung gebracht oder auf eine kalte Oberfläche gelegt werden.

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6. Öffnen der Sensorabdeckung

Bei laufender Pumpe darf die Sensorabdeckung nicht geöffnet werden! Das bedeutet, dass weder die Vorwärmstrecke noch die drehbare Abdeckung über dem Sensor bei laufender Pumpe abgenommen werden dürfen.

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7. Aufstellung des Messgerätes: Handhabung, Effizienz

Stellen Sie das testo 380 im Heizungsraum nicht vor die Frischluftzufuhr von außen. Durch den Zug und die damit verbundenen Termperaturschwankungen kann sich die Stabilisierungszeit des Messgeräts verlängern. Auch das Aufstellen auf der warmen Brenneroberfläche sollte aus diesem Grund vermieden werden (oder die Termperatur bspw. durch eine Decke möglichst abgeschirmt werden).

8. Messungen bei hohen Abgastemperaturen

Das testo 380 ist für eine Abgastemperatur bis 500°C spezifiziert. Bei höheren Abgastemperaturen kann es zu einer starken Erwärmung der Abgassonde kommen, so dass das testo 380 als Schutzmaßnahme die Messung unterbricht.

In vielen Fällen kann eine Überhitzung der Sonde vermieden werden, indem sich die Sonde nur für die Messungen im Abgasrohr befindet und nur für die anfängliche Stabilisierungszeit entnommen wird.

Praktischer Tipp für hohe Abgastemperaturen:
Bei hohen Abgastemperaturen wird die Sonde für die Zugmessung im Kernstrom platziert und der Konus am Sondenrohr entsprechend festgestellt. Für die anschließende Stabilisierungszeit wird die Sonde aus dem Abgasrohr entnommen und erst wieder eingeführt, wenn das Messgerät bereit ist für die Messung. Durch den fest eingestellten Konus befindet sich die Sonde dann wieder direkt im Kernstrom und die Messung kann korrekt durchgeführt werden.

Zusätzlich sollte die Sonde bei hohen Abgastemperaturen durch eine geeignete Isoliermaßnahme (z.B. Abschirmblech) vor Überhitzung geschützt werden.

Bitte entnehmen Sie in jedem Fall die Abgassonde aus dem Abgasrohr, wenn das Messgerät Sie auf eine Überhitzung hinweist, um Schäden zu vermeiden.

9. Aufbau der Messgeräte-Identifikationsnummer

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10. Fehlermeldungen und Service

In der Bedienungsanleitung finden Sie auf Seite 72 alle Fehlermeldungen und deren Ursachen bzw. Lösungen.

Bei Rückfragen zur Gerätebedienung oder im Falle von Funktionsstörungen stehen Ihnen unsere Service-Mitarbeiter gerne zur Verfügung:

Tel.: 07653 681-620 Fax: 07653 681-601 E-Mail: rauchgashotline@testo.de