testo 320 basic Set - Abgasmessung an Öl- und Gasanlagen

Bestell-Nr.  0563 3223 70

  • Im Set enthalten: testo 320 basic Abgasanalysegerät inklusive O2-und CO-Sensor (ohne H2-Kompensation), USB-Netzteil, Basis-Rauchgassonde kompakt mit Länge 180 mm und Gerätekoffer

  • 4 Anwendungen mit nur einem Gerät: Abgasmessung, Kaminzugmessung, Druckmessung, Differenztemperaturmessung

  • Selbsterklärende Menüführung mit standardisierten Messabläufen für schnelle und einfache Handhabung

  • TÜV-geprüft nach EN 50379 Teil 1 und 3

Abgasmessung an Heizungen mit einem kompakten Abgasanalysegerät für Öl und Gas: Das testo 320 basic bietet alle essentiellen Funktionen für Abgasanalyse, Kaminzug- und Druckmessung. Im Set erhalten Sie das Abgasanalysegerät testo 320 basic mit praktischem Zubehör.

Produktbeschreibung

Mit dem Abgasanalysegerät testo 320 basic haben Sie ein zuverlässiges Werkzeug für Installations- und Wartungsarbeiten an Heizungen. Als kompaktes Abgasanalysegerät ermöglicht es die Messung von Abgas, Zug, Druck, O2, CO in der Umgebung und Differenztemperatur.

testo 320 basic Set im Detail


 testo 320 Abgasanalysegerät basic, TÜV-geprüft nach EN 50379 Teil 1 und 3:
  • Abgasanalyse an Heizungen: Das Abgasanalysegerät testo 320 basic verfügt über zwei Sensoren – O2- und CO-Sensor (ohne H2-Kompensation). Der Messbereich reicht bei der CO-Messung bis 4000 ppm
  • Selbsterklärende Menüführung erleichtert die Handhabung und nimmt Ihnen Arbeit ab. Dank hochauflösendem Farbdisplay lassen sich die Messwerte auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesen. Bis zu 20 Messprotokolle kann das Abgasanalysegerät speichern. Mit dem kostenlosen Excel-Tool können Sie Ihre Messprotokolle über Mini-USB in Excel exportieren
  • Beim Kauf des Abgasanalysegeräts erhalten Sie 2 Jahre Garantie (auf Gerät, Sonde, O2-/CO-Sensor)
  • Einfacher Sondenwechsel: Die Sonden können vom Benutzer gewechselt werden. So können Sie optional noch weitere Sonden bestellen, die Sie speziell für Ihre Abgasanalyse benötigen (z.B. Mehrlochsonde, Ringspaltsonde, flexible Abgassonde)
  • Einschlauchanschluss: Ein Handgriff und alle Kanäle für die Abgasmessung sind sicher über die Sondenkupplung verbunden (Gaswege, Zug, in der Rauchgassonde integrierter Temperaturfühler)
  • Lange Betriebsdauer dank ausdauerndem Li-Ionen-Akku
  • Eingebaute Magnete ermöglichen eine schnelle Befestigung des Abgasanalysegeräts am Brenner/Kessel
  •  Integrierte Kondensatfalle: einfach zu leeren

 Basis-Rauchgassonde kompakt:
  •  Bei der Basis-Rauchgassonde mit 180 mm Sondenrohrlänge können Abgasweg und Temperaturkanal durch einen praktischen Bajonett-Verschluss komfortabel an das Messgerät angeschlossen werden
  • Die kompakte Basis-Rauchgassonde ist mit einem Schmutzfilter ausgestattet, der das Messgerät und seine Sensoren schützt Das im Sondenrohr integrierte Thermoelement NiCr-Ni ermöglicht die Temperaturmessung bis 500 °C

 

Lieferumfang

  • testo 320 Abgasanalysegerät basic inklusive O2-/CO-Sensor ohne H2-Kompensation, inkl. Kalibrierprotokoll (0632 3223)
  • USB-Netzteil zum Anschluss an testo 320 Abgasanalysegerät (0554 1105)
  • Basis-Rauchgassonde kompakt, 180 mm, Ø 6 mm, Tmax 500 °C (0600 9740)
  • Gerätekoffer, Höhe 112 mm (0516 0021)
O₂ in Rauchgas

Messbereich

0 bis 21 Vol. %

Genauigkeit

±0,2 Vol. %

Auflösung

0,1 Vol. %

Ansprechzeit t₉₀

< 20 s

Zugmessung in Rauchgas

Messbereich

-9,99 bis +40 hPa

Genauigkeit

±0,02 hPa oder ±5 % v. Mw. (-0,50 bis +0,60 hPa)

±0,03 hPa (+0,61 bis +3,00 hPa)

±1,5 % v. Mw. (+3,01 bis +40,00 hPa)

Auflösung

0,01 hPa

Temperatur

Messbereich

-40 bis +1200 °C

Genauigkeit

±0,5 °C (0 bis +100,0 °C)

±0,5 % v. Mw. (restlicher Messbereich)

Auflösung

0,1 °C (-40 bis +999,9 °C)

1 °C (> +1000 °C)

Wirkungsgrad-Bestimmung, Eta (berechnet)

Messbereich

0 bis 120 %

Auflösung

0,1 %

Abgasverlust (berechnet)

Messbereich

0 bis 99,9 %

Auflösung

0,1 %

CO₂-Bestimmung (berechnet aus O2)

Messbereich

0 bis CO₂ max (Anzeigenbereich)

Genauigkeit

±0,2 Vol. %

Auflösung

0,1 Vol. %

Ansprechzeit t₉₀

< 40 s

Druckmessung

Messbereich

0 bis +300 hPa

Genauigkeit

±0,5 hPa (0,0 bis 50,0 hPa)

±1 % v. Mw. (50,1 bis 100,0 hPa)

±1,5 % v. Mw. (restlicher Messbereich)

Auflösung

0,1 hPa

CO in Rauchgas (ohne H₂-Kompensation)

Messbereich

0 bis 4000 ppm

Genauigkeit

±20 ppm (0 bis 400 ppm)

±5 % v. Mw. (401 bis 2000 ppm)

±10 % v. Mw. (2001 bis 4000 ppm)

Auflösung

1 ppm

Ansprechzeit t₉₀

< 60 s

CO in Raumluft

Messbereich

0 bis 4000 ppm

Genauigkeit

±20 ppm (0 bis 400 ppm)

±5 % v. Mw. (401 bis 2000 ppm)

±10 % v. Mw. (2001 bis 4000 ppm)

Auflösung

1 ppm

Messtakt

< 60 s

Allgemeine technische Daten

Abmessungen

240 x 85 x 65 mm

Betriebstemperatur

-5 bis +45 °C

Schutzklasse

IP40

Displaygröße

240 x 320 Pixel

Displayfunktionen

Grafik-Farbdisplay

Stromversorgung

Akku: 3,7 V / 2.400 mAh; Netzteil: 5 V / 1 A

Speicher Maximum

20 Messprotokolle

Lagertemperatur

-20 bis +50 °C

Gewicht

573 g

Zubehör für Sonden / Fühler

CO - Umgebungsmessung in der Heizumgebung

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses sowie giftiges Gas. Es entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Stoffe (Öl, Gas, feste Brennstoffe, etc.). Gelangt CO über die Lunge in den Blutkreislauf, verbindet es sich mit dem Hämoglobin und behindert so den Sauerstofftransport im Blut, was wiederum zum Tod durch Ersticken führt. Deswegen ist es notwendig, an den Verbrennungsorten von Heizanlagen und auch in deren Umgebung eine regelmäßige Kontrolle der CO-Belastung durchzuführen.

Messen der Abgasparameter des Brenners (CO, O2, Temperatur)

Die Abgasmessung bei einer Heizanlage dient dazu, die mit dem Abgas ausgestoßenen Schadstoffe (z. B. Kohlenmonoxid CO oder Kohlendioxid CO2) und die mit dem warmen Abgas verlorene Heizenergie zu ermitteln. In einigen Ländern ist die Abgasmessung eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme. Sie hat vor allem zwei Ziele:

  • Die Atmosphäre soll möglichst wenig durch Schadstoffe belastet werden; und
  • die Energie soll möglichst effizient genutzt werden.

Vorgeschriebene Schadstoffmengen pro Abgasvolumen und Energieverluste dürfen dabei nicht überschritten werden. Die Messung für die gesetzlich vorgeschriebenen Befunde erfolgt im Regelbetrieb (jener Leistung, mit der das Gerät vorwiegend verwendet wird). Mittels einer Abgas-Sonde (Einlochsonde oder Mehrlochsonde) wird die Messung im Kernstrom des Verbindungsrohres (in der Mitte des Rohrquerschnittes, nicht am Rand) zwischen Kessel und Schornstein/Abgasrohr durchgeführt. Die Messwerte werden vom Abgasmessgerät erfasst und können protokolliert und entweder ausgedruckt oder im späteren Verlauf an einen PC übertragen werden. Die Messung wird vom Installateur bei Inbetriebnahme, ggf. vier Wochen danach vom Schornsteinfeger und in regelmäßigen Zyklen vom beauftragten Servicetechniker durchgeführt.

Druckmessungen am Brenner (Düsendruck, Gasfließdruck…)

Die Überprüfung des Gasdrucks an Brennern gehört bei Wartungen an häuslichen Heizungsanlagen zu den Standardmessungen. Dabei werden der Gasfließ- und der Gasruhedruck der Anlage gemessen. Der Fließdruck, auch Anschlussdruck genannt, bezeichnet den Gasdruck des fließenden Gases und der Ruhedruck den des nicht strömenden Gases. Liegt der Fließdruck bei Gasthermen etwa außerhalb des Bereichs von 18 bis 25 mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Kommt es dennoch zum Betrieb, so kann der Brenner nicht richtig arbeiten und es kommt bei der Flammenbildung zu Verpuffungen und letztlich zu Störungen, was ein Ausschalten des Brenners und damit einen Ausfall der Heizungsanlage zur Folge hat.

Temperaturmessungen an Heizkörpern

Bei der Temperaturmessung an Heizkörpern werden insbesondere die Vor- und Rücklauftemperaturen aufgenommen und durch den Handwerker bewertet. Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur eines wärmeübertragenden Mediums (z. B. Wasser), das einem System zugeführt wird. Die Temperatur des aus dem System fließenden Mediums nennt man dementsprechend Rücklauftemperatur. Um Verluste innerhalb des Wärmeverteilsystems zu vermeiden bzw. einen verbesserten Wirkungsgrad bei der modernen Heizungstechnik zu erzielen, ist die punktuelle Aufnahme von Vor- und Rücklauftemperaturen an bestimmten Rohren oder Verschraubungen des Heizkörpers notwendig. Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen führt aufgrund des Wissens über die Vor- und Rücklauftemperaturen letztlich zum hydraulischen Abgleich. Dieser beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Aus einem nicht optimalen Betriebsverhalten resultiert ein erheblicher Mehrverbrauch an Strom- und Heizungsenergie.

Bedienungsanleitungen

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