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testo 320 Set für den Heizungsbauer

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Das neue Abgas-Analysegerät testo 320 bietet zahlreiche Messmenüs zur Lösung der vielseitigen Messaufgaben an der Heizungsanlage.
Es verfügt über zwei Sensoren für O2 und CO sowie einen in die Abgassonde integrierten Temperaturfühler, für die direkte Messung von Temperatur, O2 und CO. Daraus berechnet das Gerät alle relevanten Abgasmessgrößen wie CO2-Wert, Wirkungsgrad und Abgasverlust. Daneben sind direkte Zug- oder Druckmessungen möglich. Optional können mit der Feinstdrucksonde parallel zur Abgasmessung die Kaminzug- oder Gasdruckwerte bestimmt werden.
Die große Auswahl variabler Sonden macht das testo 320 noch effizienter. So können Sie beispielsweise die Gaslecksuche, CO-Umgebungsmessung oder auch die Differenztemperaturmessung mit einem einzigen Gerät und den passenden Sonden durchführen.
Das hoch auflösendes Farbdisplay des testo 320 ermöglicht eine feine Darstellung der Messverläufe, ist auch unter schlechtesten Bedingungen sicher ablesbar und bildet die Grundlage für die grafische Abgasanalyse – die Ihnen die tägliche Arbeit an der Heizungsanlage entscheidend erleichtert.
Durch Auswahl der H2-kompensierten CO-Messzelle halten Sie mit dem testo 320 auch alle gesetzlich geforderten Richtlinien ein und messen auf dieser Basis.

Lieferumfang:
-testo 320 mit H2-kompensierter CO-Messzelle ohne Bluetooth
-Abgassonde kompakt
(Länge 300 mm, Ø 6 mm)
-Verbrennungsluftfühler mit Konus
(Länge 190 mm)
-testo 320 Basis-Koffer flach
-testo-Schnelldrucker IRDA
-USB-Netzteil

Messen der Abgasparameter des Brenners (CO, O2, Temperatur)

Die Abgasmessung bei einer Heizanlage dient dazu, die mit dem Abgas ausgestoßenen Schadstoffe (z. B. Kohlenmonoxid CO oder Kohlendioxid CO2) und die mit dem warmen Abgas verlorene Heizenergie zu ermitteln. In einigen Ländern ist die Abgasmessung eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme. Sie hat vor allem zwei Ziele:

  • Die Atmosphäre soll möglichst wenig durch Schadstoffe belastet werden; und
  • die Energie soll möglichst effizient genutzt werden.

Vorgeschriebene Schadstoffmengen pro Abgasvolumen und Energieverluste dürfen dabei nicht überschritten werden. Die Messung für die gesetzlich vorgeschriebenen Befunde erfolgt im Regelbetrieb (jener Leistung, mit der das Gerät vorwiegend verwendet wird). Mittels einer Abgas-Sonde (Einlochsonde oder Mehrlochsonde) wird die Messung im Kernstrom des Verbindungsrohres (in der Mitte des Rohrquerschnittes, nicht am Rand) zwischen Kessel und Schornstein/Abgasrohr durchgeführt. Die Messwerte werden vom Abgasmessgerät erfasst und können protokolliert und entweder ausgedruckt oder im späteren Verlauf an einen PC übertragen werden. Die Messung wird vom Installateur bei Inbetriebnahme, ggf. vier Wochen danach vom Schornsteinfeger und in regelmäßigen Zyklen vom beauftragten Servicetechniker durchgeführt.

Druckmessungen am Brenner (Düsendruck, Gasfließdruck…)

Die Überprüfung des Gasdrucks an Brennern gehört bei Wartungen an häuslichen Heizungsanlagen zu den Standardmessungen. Dabei werden der Gasfließ- und der Gasruhedruck der Anlage gemessen. Der Fließdruck, auch Anschlussdruck genannt, bezeichnet den Gasdruck des fließenden Gases und der Ruhedruck den des nicht strömenden Gases. Liegt der Fließdruck bei Gasthermen etwa außerhalb des Bereichs von 18 bis 25 mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Kommt es dennoch zum Betrieb, so kann der Brenner nicht richtig arbeiten und es kommt bei der Flammenbildung zu Verpuffungen und letztlich zu Störungen, was ein Ausschalten des Brenners und damit einen Ausfall der Heizungsanlage zur Folge hat.

Temperaturmessungen an Heizkörpern

Bei der Temperaturmessung an Heizkörpern werden insbesondere die Vor- und Rücklauftemperaturen aufgenommen und durch den Handwerker bewertet. Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur eines wärmeübertragenden Mediums (z. B. Wasser), das einem System zugeführt wird. Die Temperatur des aus dem System fließenden Mediums nennt man dementsprechend Rücklauftemperatur. Um Verluste innerhalb des Wärmeverteilsystems zu vermeiden bzw. einen verbesserten Wirkungsgrad bei der modernen Heizungstechnik zu erzielen, ist die punktuelle Aufnahme von Vor- und Rücklauftemperaturen an bestimmten Rohren oder Verschraubungen des Heizkörpers notwendig. Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen führt aufgrund des Wissens über die Vor- und Rücklauftemperaturen letztlich zum hydraulischen Abgleich. Dieser beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Aus einem nicht optimalen Betriebsverhalten resultiert ein erheblicher Mehrverbrauch an Strom- und Heizungsenergie.


  • Testo ZIV-Treiber in der Fassung von 2000. Der Testo ZIV-Treiber dient zur Verbindung der Testo-Messgeräte testo 320 und testo 330 mit einem Anwendungsprogramm (Kehrbezirksverwaltungsprogramm) gemäß der vom Zentralverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) definierten Schnittstelle Version 2.0. Bitte erkundigen Sie sich beim Hersteller Ihres Anwendungsprogramms, ob es diese Schnittstelle unterstützt. Wenn das Microsoft .NET Framework 4.0 noch nicht auf dem Computer installiert wurde, so muss dieses von der Microsoft-Internetseite heruntergeladen und auf dem System installiert werden.
  • Startet das Firmware-Update unter Windows 8.1 oder Windows 10 nicht, so muss auf dem Messgerät einmalig ein neuer Bootloader aufgespielt werden.
    Eine Beschreibung und alle notwendigen Dateien finden Sie unter dem Suchbegriff: Update-Kit / Bootloader
  • Der Testo ZIV-Treiber dient zur Verbindung der Testo-Messgeräte testo 300, testo 320 und testo 330 mit einem Anwendungsprogramm (Kehrbezirksverwaltungsprogramm) gemäß der vom Zentralverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) definierten Schnittstelle in der Version 1.0 vom 01. August 2012, der Version 2.0 vom 13. Februar 2017 sowie der Version 3.0 vom 02. Juli 2021. Bitte erkundigen Sie sich beim Hersteller Ihres Anwendungsprogramms, ob es diese Schnittstelle unterstützt.