Die Luftfeuchte ist eine der wichtigsten Messgrößen überhaupt und wird zusammen mit der Temperatur und dem Druck am häufigsten ermittelt. Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind dabei zwei wichtige Parameter des Raumklimas. Das sogenannte Hygrometer liest zusätzlich zu diesen Werten weitere Parameter aus und bestimmt z. B. den Taupunkt oder den Wassergehalt der Luft. Sogenannte Klima-Datenlogger erlauben sogar die automatische Speicherung und spätere Auswertung der Werte am PC.
stabile Feuchtesensorik in den Messgeräten
integrierte oder extern anzubringende Feuchtigkeitsfühler
Einsatz auch in komplexen Umgebungen möglich
robuste Bauweise
großes Display mit Beleuchtung
Alles ist möglich: Luftfeuchtigkeitsmesser von Testo
Der Luftfeuchtigkeitsmesser ist ein einfach zu bedienendes Messgerät, das überaus präzise arbeitet. Wichtig ist immer, den richtigen Abstand zu kühleren Flächen einzuhalten, denn in direkter Umgebung kalter Flächen, die diese Kälte abstrahlen, ist die Luftfeuchtigkeit höher als in warmer Luft. Ein hier gemessener Wert wäre schlichtweg falsch und nicht aussagekräftig für den gesamten Raum. Des Weiteren ist es wichtig, den Messfühler im Raum mittig auszurichten und dabei eine Höhe von ca. 60 cm einzuhalten.
Während des Messvorgangs sollte der Luftfeuchtigkeitsmesser bewegt werden, ein sanftes Hin- und Herschwingen ist ausreichend. Damit wird die Angleichzeit gering gehalten. Dies ist die Zeit, die der Luftfeuchtigkeitsmesser benötigt, um sich zu akklimatisieren. Wer auf genaueste Ergebnisse großen Wert legt, gibt dem Gerät eine ausreichend lange Zeit für das Angleichen auf eine andere als die bisherige Temperatur. Werden Hygrometer zum Messen der Luftfeuchte eingesetzt, ist es wichtig, den Sensor nicht mit dem eigenen Atem zu treffen. Die Atemluft ist feucht und verfälscht das Messergebnis.
Thermo-Hygrometer (Luftfeuchtigkeitsmesser und Thermometer) zum Berechnen des Taupunkts und der Feuchtkugeltemperatur
Infrarot Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsmesser
Smart Probes (Feuchte- und Temperaturfühler, die über das Smartphone bedient und ausgelesen werden können)
Der Luftfeuchtigkeitsmesser ermittelt im Rahmen seiner Messungen den Feuchtegehalt der Luft. So, wie ein Thermometer die Temperatur misst, ist das Feuchtemessgerät für den Gehalt an Wasserdampf in der Luft zuständig und misst diesen. Dabei fällt auf, dass entgegen häufiger Annahmen in warmer Luft mehr Wasserdampf vorhanden ist als in kühler. Architekten und Bauherren wissen das: Ein Rohbau ruht deshalb in den Wintermonaten, die Wände würden im Sommer bei hohen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit in der Luft nicht trocknen. Kälte hingegen entzieht die Feuchtigkeit.
relative Luftfeuchte: angegeben in Prozent, Berechnung des Wertes durch Ermittlung der vorhandenen Luftfeuchte im Raum und der maximalen Luftfeuchte
absolute Luftfeuchte: angegeben in g/m³, Berechnung aus der Wasserdampfmenge in einem abgeschlossenen Raum mit einer Größe von 1 m³
Taupunkt: Temperaturniveau, auf dem die Betauung stattfinden kann
Sicherlich sind Ihnen die Luftfeuchtigkeitsmesser für die Anwendung zu Hause bekannt. Die meisten Menschen nutzen derartige Messgeräte in der kleinen Wetterstation, die sich daheim befindet. Dort werden mehrere Werte gemessen und im Display dargestellt. Doch auch in der Industrie werden Luftfeuchtigkeitsmesser eingesetzt. Sie kommen beispielsweise bei der industriellen Feuchtemessung zum Einsatz, bei der Berechnung von Werten einer Kühlkette und im Reinraum. Die Messaufgaben sind dabei unterschiedlich und für alle steht das passende Messgerät von Testo bereit. Auch für kritische Situationen sind Feuchtigkeitsmesser erhältlich, wobei die Anpassung auf den Einsatzzweck wichtiger ist als die technische Überlegenheit.
Heizungs- und Lüftungsanlagen werden so eingestellt, dass sie ein behagliches Raumklima liefern. Dabei spielt die relative Luftfeuchte eine Rolle, denn sie ergibt zusammen mit den Temperaturwerten das Klima. Sie sollte zwischen 30 und 65 Prozent liegen, damit ein Wohlfühlen garantiert ist.
Erkennung von Schimmel: Durch falsches Lüften und bauliche Mängel entsteht Schimmel. Der Luftfeuchtigkeitsmesser kann den Taupunkt berechnen und gefährdete Stellen im Haus lokalisieren.
Langfristige Überwachung: Erhebung der Klimadaten eines Raumes über eine längere Zeit
Messung der Materialfeuchte: Das Materialfeuchtemessgerät kontrolliert Bedingungen zur Lagerung verschiedener Stoffe, wobei auch die Feuchte der gelagerten Stoffe selbst überprüft werden kann.
Der Luftfeuchtigkeitsmesser ermittelt die Luftfeuchte in einem Raum. Doch es ist nicht nur wichtig, den Wert zu kennen, sondern auch zu wissen, woraus er resultiert. So erhöht sich die Luftfeuchte durch die Anzahl der Menschen, die sich im Raum aufhalten. Außerdem spielt das Lüftungsverhalten eine Rolle: Kann feuchte Luft regelmäßig entweichen, bleibt das Raumklima angenehmer und trockener. Bausubstanzen nehmen unterschiedlich viel Feuchtigkeit auf oder geben diese ab, daher ist auch dieser Punkt bei der Langzeitbeurteilung des Raumklimas zu berücksichtigen.