Vielseitig, robust und günstiger als gedacht
Eine Infrarotkamera ist ein Werkzeug wie kein zweites. Denn Sie macht das Unsichtbare sichtbar und ermöglicht Ihnen völlig neue Perspektiven. Und das in unzähligen Anwendungen – so wird die Infrarot Thermografie unter hier erfolgreich eingesetzt:
Elektrische und mechanische Instandhaltung: Kritische Temperaturveränderungen im laufenden Betrieb erkennen und Anlagenausfälle vermeiden
Energieberatung: Thermische Schwachstellen eines Gebäudes (Kältebrücken) aufspüren, um gezielte Optimierungen einzuleiten.
Heizungsbau: Wie schlimm ist die Verschlackung eines Heizkörpers und wo leckt die Fußbodenheizung? Mit einer Testo Infrarotkamera finden Sie es heraus.
Forschung und Entwicklung: Temperaturverläufe überwachen und dokumentieren.
Das bieten Ihnen Infrarotkameras von Testo:
Markenqualität Made in Germany
Gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis in ihrer Klasse
Infrarotauflösung: Mindestens 160 x 120 Pixel.
Thermische Empfindlichkeit: kleiner als 120 mK, dann erkennen Sie Temperaturunterschiede von 0,12 °C.
Software zur Berichterstellung: Für eine professionelle Dokumentation
Bedienung: Möglichst unkompliziert und intuitiv
Wärmebild ist nicht gleich Wärmebild. Wenn Sie eine Wärmebildkamera für die Suche nach Leckagen, Wärmebrücken, Schimmel oder überhitzten Bauteilen einsetzen, zählen die Details. Diese werden aber erst ab einer Auflösung von 160 x 120 Pixeln sichtbar. Denn jedes Pixel ist ein Messpunkt: Je größer die Auflösung, desto genauer messen Sie. Und wenn Sie genauer messen, können Sie Unregelmäßigkeiten früher aufspüren, um größere Schäden für Ihre Kunden zu vermeiden.
Beim sachgerechten Thermografieren ist der Abstand zum Messobjekt entscheidend. Es ist jedoch nicht immer möglich, sehr nahe an das Messobjekt heranzugehen. Wärmebildkameras mit einer geringeren Auflösung liefern bei einer komfortablen Entfernung vom Messobjekt entweder zu wenig Details oder verfälschen den Messwert, indem auch angrenzende Areale des Messobjekts mit einberechnet werden. Erst ab einer Auflösung von 160 x 120 Pixeln kann man von echter Thermografie sprechen, weil Sie so auch aus größeren Abständen aussagekräftige Wärmebilder produzieren. Jede Wärmebildkamera von Testo verfügt zusätzlich über die Funktion testo SuperResolution: Sie erhöht die Auflösung von 160 x 120 Pixel auf 320 x 240 Pixel.
Diese Innovation von Testo verbessert die Qualität der Wärmebilder Ihrer Infrarotkamera ganz einfach um eine Klasse! Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Die testo SuperResolution-Technologie nutzt die natürlichen Bewegungen der Hand beim Thermografieren und nimmt mehrere leicht versetzte Bilder desselben Messobjektes auf. Aus diesen Bildinformationen errechnet eine Testo Infrarotkamera dann ein um den Faktor 1,6 verbessertes Wärmebild mit viermal mehr Messwerten.
Bei vielen Thermografie-Anwendungen reicht es nicht aus, nur Wärmebilder zu machen. Immer öfter ist auch eine aussagekräftige Dokumentation notwendig. Erst recht, wenn Sie zum Beispiel die Thermografie als Dienstleistung anbieten. Schließlich wollen Ihre Kunden auch wissen, wofür sie zahlen und was genau der Einsatz einer Wärmebildkamera jetzt gebracht hat. Deswegen ist für jede Testo Infrarotkamera die professionelle Thermografie-Software testo IRSoft im Lieferumfang enthalten. Und das bietet Ihnen die Software:
Emissionsgrade nachträglich korrigieren
Grenzwertüberschreitungen hervorheben
Beliebig viele Messpunkte setzen und Wärmebilder kommentieren
Überlagerte Darstellung von Infrarot- und Wärmebild (testo TwinPix, bei Tetso-Kameras mit integrierter Digitalkamera)
Aussagekräftige Berichte erstellen – mit dem integrierten Berichtsassistenten ganz einfach
Wärmebildkameras zeichnen sich durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aus und sind daher in den unterschiedlichsten Branchen gefragt. Zu den Anwendungsgebieten zählen:
Wärmebildkameras spielen eine entscheidende Rolle beim Aufspüren von Energieverlusten, Wärmebrücken und Baumängeln. Eine Wärmebildkamera für Gebäude hilft Energieberatern und Architekten, thermische Schwachstellen in Gebäuden zu identifizieren, die zu Energieverlusten führen können. Durch die Visualisierung von Temperaturunterschieden werden Bereiche mit unzureichender Isolierung schnell sichtbar gemacht. Zudem können sie eindringende Feuchtigkeit, wie sie durch Dachundichtigkeiten entsteht, zuverlässig aufspüren. Diese Technologie ist auch hilfreich bei der Schimmeldetektion, da feuchte Bereiche, die ein erhöhtes Risiko für Schimmelbildung darstellen, klar erkennbar sind.
Auch Glaser, Fensterbauer und Schreiner nutzen Wärmebildkameras, um thermische Schwachstellen an Fenstern, Türen und Fassaden gezielt zu erkennen und Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen einzuleiten.
Im Heizungsbau nutzen Heizungstechniker und SHK-Handwerker Wärmebildkameras, um die Effizienz und Funktionalität von Heizsystemen zu überprüfen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Leckagen in Heizsystemen können schnell und präzise lokalisiert werden, ohne dass bauliche Eingriffe erforderlich sind. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung ist entscheidend für den Komfort und die Effizienz von Heizsystemen, und Wärmebildkameras helfen, Ungleichmäßigkeiten zu identifizieren und zu korrigieren. Zudem ermöglichen Wärmebildkameras eine zerstörungsfreie Lecksuche in Fußbodenheizungen, indem sie Temperaturunterschiede im Boden sichtbar machen.
Wärmebildkameras spielen eine wesentliche Rolle bei der Inspektion und Wartung von Kälte- und Klimaanlagen. Indem Temperaturunterschiede sichtbar gemacht werden, können problematische Bereiche oder defekte Bauteile schnell und zuverlässig bei routinemäßigen Spot-Checks aufgedeckt werden. So tragen diese Kameras maßgeblich zur Effizienz und Betriebssicherheit der Systeme bei.
Infrarotkameras sind unverzichtbare Werkzeuge in der Instandhaltung, da sie die Früherkennung von Ausfällen an elektrischen und mechanischen Anlagen ermöglichen. Service- und Wartungstechniker, technische Facility Manager, Prozessingenieure und Elektriker nutzen diese Technologie, um thermische Anomalien rechtzeitig zu erkennen, bevor es zu teuren Ausfällen und Stillständen kommt. Durch regelmäßige thermografische Untersuchungen können potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert und behoben werden. Außerdem können anhand der Wärmebilder überhitzte Komponenten schnell erkannt und Maßnahmen zur Vermeidung von gefährlichen Schäden ergriffen werden.
In der Energieerzeugung und -verteilung sind Wärmebildkameras essenziell für die Überwachung von Mittel- und Hochspannungsanlagen. Energieversorger und Netzbetreiber nutzen Thermografiekameras, um Funktion und Effizienz von Transformatoren, Umspannwerken, Freileitungen, Turbinen, Generatoren und anderen Anlagenkomponenten auf thermische Unregelmäßigkeiten zu überprüfen. Durch regelmäßige thermografische Inspektionen können Fehlfunktionen, Verschleißerscheinungen oder Materialermüdungen identifiziert und behoben werden, was die Zuverlässigkeit der Anlagen erhöht und Ausfälle vermeidet. Zusätzlich kommen Wärmebildkameras bei der Überwachung von Photovoltaikanlagen zum Einsatz, bei der ineffiziente Module identifiziert und ausgetauscht werden können, um die Gesamtleistung der Solaranlagen zu optimieren.
Wärmebildkameras unterstützen Entwicklungsingenieure, Forschungseinrichtungen und Universitäten bei der Entwicklung neuer Technologien. Sie helfen dabei, thermische Eigenschaften von Materialien und Komponenten zu analysieren und zu optimieren. In der Forschung können detaillierte thermografische Daten zur Validierung von Modellen und Theorien genutzt werden. Zudem ermöglichen Wärmebildkameras die Qualitätssicherung in der Produktion, indem sie Prototypen und Produkte auf thermische Anomalien überprüfen.
In der Qualitätssicherung sind Wärmebildkameras wertvolle Hilfsmittel, um die Produktqualität durch thermische Analysen zu überprüfen. Qualitätsmanager, QS-Ingenieure und Qualitätskontrolleure nutzen diese Technologie, um thermische Unregelmäßigkeiten in Produkten zu erkennen und zu beheben. Thermische Analysen können Materialfehler sichtbar machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Regelmäßige thermografische Inspektionen stellen sicher, dass die Produktionsprozesse effizient und fehlerfrei ablaufen.
und zahlreiche weitere, darunter die Veterinärthermografie.
Die Funktionsweise der Wärmebildkamera basiert auf der Erfassung der Infrarotstrahlung, die von Gegenständen abgestrahlt wird. Vereinfacht ausgedrückt erfasst die Wärmebildkamera diese Strahlung und wandelt sie in ein Infrarot Wärmebild um, in dem die unterschiedlichen Temperaturen als Farbunterschiede dargestellt werden.
Die Kamera besitzt einen Detektor (meist ein Mikrobolometer), der auf die Infrarotstrahlung reagiert. Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (-273,15 °C) sendet IR-Strahlung aus. Sobald diese auf den Detektor treffen, werden sie absorbiert und erwärmen die Detektorelemente. Diese Erwärmung führt zu einer Veränderung des elektrischen Widerstands in den Elementen.
Die Veränderung des Widerstands wird in ein elektrisches Signal umgewandelt, welches dann von der Elektronik der Kamera verarbeitet wird. Dieses Signal ist proportional zur eingefangenen Infrarotstrahlung.
Die elektrischen Signale werden durch die interne Bildverarbeitungssoftware der Kamera verarbeitet, die diese in ein sichtbares Bild umsetzt. Hierbei werden verschiedene Temperaturen entsprechenden Farben zugeordnet. Das resultierende Bild wird als Thermogramm bezeichnet.
Das Thermogramm wird auf dem Display der Wärmebild-Kamera angezeigt. Warme Bereiche erscheinen dabei heller, während kühlere Bereiche dunkler sind. Typischerweise nutzen Wärmebildkameras eine Farbskala, die von Blau (kalte Temperatur) über Grün und Gelb bis hin zu Rot (hohe Temperatur) reicht, um Temperaturen zu visualisieren.
Sie möchten eine Infrarotkamera kaufen? Darauf sollten Sie achten:
Thermische Empfindlichkeit von weniger als 120 mK (macht Temperaturunterschiede ab 0,12 °C sichtbar)
Auch als thermische Auflösung bekannt und in Millikelvin (mk) angegeben, gibt sie Aufschluss über den kleinstmöglichen Temperaturunterschied, den die Thermografiekamera erkennen kann.
Manueller Fokus
Achten Sie darauf, ob die Wärmebildkamera einen manuellen Fokus bietet. Ein manueller Fokus ermöglicht eine präzisere Anpassung der Schärfe auf das Zielobjekt, was besonders bei unterschiedlichen Entfernungen wichtig ist.
Wechselbare Objektive
Wechselbare Objektive erweitern die Einsatzmöglichkeiten Ihrer Wärmebildkamera erheblich. Weitwinkelobjektive sind ideal für die Erfassung großer Flächen aus kurzer Entfernung, während Teleobjektive für die detaillierte Untersuchung kleinerer Bereiche aus größerer Entfernung nützlich sind. Stellen Sie sicher, dass die Kamera kompatible Optionen für verschiedene Objektivtypen bietet.
Software für Analyse und professionelle Berichte
Für eine professionelle Dokumentation empfehlen wir unsere spezielle Thermografie-Software testo IRSoft. Diese ermöglicht neben der Bearbeitung der Wärmebilder viele weitere Untersuchungsfunktionen.
Einfache und intuitive Bedienung
Unsere Produkte überzeugen durch eine benutzerfreundliche Handhabung mit einem einfachen Interface. Die Bedienung erfolgt über einen hochsensiblen Touchscreen oder einen ergonomischen Joystick, was eine präzise und komfortable Steuerung ermöglicht.