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  4. 2026-05-18 Webinar-Aufzeichnung: Temperatur-Mapping in pharmazeutischen Umgebungen – Von der Planung zur Praxis

Webinar-Aufzeichnung

Temperatur-Mapping in pharmazeutischen Umgebungen

Von der Planung zur Praxis

2026-05-18
Temperatur-Mapping gehört zu den wichtigsten Compliance-Aktivitäten in der Pharma- und Life-Science-Branche. Dennoch wird es allzu oft als einmalige Checklistenaufgabe betrachtet und nicht als strukturierter, lebenszyklusorientierter Prozess. Richtig durchgeführt, liefert es dokumentierte und datenbasierte Nachweise dafür, dass Lager- und Transportumgebungen die Produktanforderungen dauerhaft erfüllen und dass diese Nachweise einer behördlichen Prüfung durch Institutionen wie die EU GDP, die WHO und die USP standhalten.

Für Pharma- und Life-Science-Teams, die für Umweltmonitoring und Qualifizierung verantwortlich sind, kann die Lücke zwischen „Wir haben eine Mapping-Studie durchgeführt“ und „Wir verfügen über ein belastbares, inspektionsbereites Programm“ erheblich sein. Diese Lücke zu schließen, erfordert mehr als die richtige Ausrüstung. Notwendig sind eine klare Methodik, ein risikobasierter Ansatz und die Fähigkeit, Daten in konkrete operative Entscheidungen zu übersetzen.


Warum Temperatur-Mapping mehr ist als ein Compliance-Häkchen

Beim Mapping handelt es sich um eine strukturierte Untersuchung, bei der mehrere kalibrierte Sensoren unter realistischen Betriebsbedingungen eingesetzt werden, um innerhalb eines definierten Bereichs Warm- und Kaltstellen zu identifizieren. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Operational Qualification (OQ) und Performance Qualification (PQ), denn die Einhaltung numerischer Grenzwerte auf dem Papier allein belegt noch keine dauerhaft regelkonforme Leistung unter routinemäßigen Betriebsbedingungen.

Regulatorische Leitlinien erwarten im Allgemeinen ein Temperatur-Mapping für qualifizierte Lager- und Transportumgebungen. Sie schreiben jedoch weder feste Untersuchungszeiträume noch eine bestimmte Anzahl von Sensoren vor. Daher muss das Mapping risikobasiert erfolgen und auf das jeweilige Betriebsmittel, den jeweiligen Raum, das Produkt und die Abweichungshistorie zugeschnitten sein – genau an diesem Punkt weisen viele Programme Schwächen auf.

Zu den häufigsten Fehlern gehört, Mapping als einmalige Maßnahme statt als Teil eines Qualitätslebenszyklus zu betrachten. Weitere typische Probleme sind unklare Verantwortlichkeiten zwischen Betrieb, Engineering und Qualitätssicherung sowie die fehlende Überführung der Mapping-Ergebnisse in konkrete Maßnahmen, etwa die Verlagerung von Messfühlern, die Aktualisierung von SOPs oder die Einleitung von CAPAs. Inspektoren erkennen diese Lücken. Sie betrachten nicht nur die Daten, sondern auch die dahinterstehende Begründung: Warum wurde die Studie durchgeführt, wie wurde sie konzipiert und was hat sich infolge der Ergebnisse tatsächlich geändert?

Das erwartet Sie im Webinar

Die Session führt praxisnah und umsetzungsorientiert durch den gesamten Mapping-Prozess:

  • Das Qualifizierungsframework: Wie Temperatur-Mapping in IQ, OQ und PQ integriert wird und warum die Unterscheidung zwischen Mapping und Qualifizierung wichtig ist

  • Risikobasierte Planung: Wie der Umfang einer Studie festgelegt, Risikofaktoren identifiziert werden (Zuluftstellen der HVAC-Anlage, Ladebereiche, Abtauzyklen, Verkehrs- und Bewegungsmuster) und Untersuchungsbedingungen gestaltet werden, die den realen Betriebsablauf widerspiegeln

  • Protokollentwicklung: Welche Angaben ein belastbares Mapping-Protokoll enthalten muss, bevor auch nur ein Datenlogger eingesetzt wird – einschließlich Akzeptanzkriterien, Begründung der Sensorplatzierung und Umgang mit Abweichungen

  • Auswahl der Ausrüstung und Prüfungen vor dem Einsatz: Wie die richtigen Sensoren für die erforderlichen Temperatur- und Feuchtebereiche ausgewählt, Kalibrierungen überprüft, Uhren synchronisiert und kleine Versäumnisse vermieden werden, die eine Studie bereits vor ihrem Beginn ungültig machen können

  • Das Qualifizierungsframework: Wie Temperatur-Mapping in IQ, OQ und PQ integriert wird und warum die Unterscheidung zwischen Mapping und Qualifizierung wichtig ist

  • Risikobasierte Planung: Wie der Umfang einer Studie festgelegt, Risikofaktoren identifiziert werden (Zuluftstellen der HVAC-Anlage, Ladebereiche, Abtauzyklen, Verkehrs- und Bewegungsmuster) und Untersuchungsbedingungen gestaltet werden, die den realen Betriebsablauf widerspiegeln

  • Protokollentwicklung: Welche Angaben ein belastbares Mapping-Protokoll enthalten muss, bevor auch nur ein Datenlogger eingesetzt wird – einschließlich Akzeptanzkriterien, Begründung der Sensorplatzierung und Umgang mit Abweichungen

  • Auswahl der Ausrüstung und Prüfungen vor dem Einsatz: Wie die richtigen Sensoren für die erforderlichen Temperatur- und Feuchtebereiche ausgewählt, Kalibrierungen überprüft, Uhren synchronisiert und kleine Versäumnisse vermieden werden, die eine Studie bereits vor ihrem Beginn ungültig machen können

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Treffen Sie die Experten

Fachexperte Pharma bei Testo mit einem Doktortitel in Naturwissenschaften und mehr als 6 Jahren Erfahrung in den Bereichen Temperaturindikatoren, Entwicklung von Smart-Label-Produkten und Datenintegrität für Monitoringsysteme.

Youssef Khattabi

Teamleiter Pharma und Fachexperte bei Testo mit insgesamt mehr als 10 Jahren Erfahrung in den Bereichen IT und Vertrieb in der Pharma- und Technologiebranche. Spezialisiert auf Umweltmonitoring und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

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Dr. Fábio A. S. Leite

Fachexperte Pharma bei Testo mit einem Doktortitel in Naturwissenschaften und mehr als 6 Jahren Erfahrung in den Bereichen Temperaturindikatoren, Entwicklung von Smart-Label-Produkten und Datenintegrität für Monitoringsysteme.

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Für wen ist die Aufzeichnung relevant?

Dieses Webinar ist besonders relevant für:

  • Fachkräfte aus Qualitätssicherung und Regulatory Affairs, die für Qualifizierung und Compliance-Dokumentation verantwortlich sind

  • Manager aus Lagerhaltung und Logistik sowie Verantwortliche für die Kühlkette, die temperaturgeführte Lagerung und Transporte überwachen

  • Validierungsingenieure, die Mapping-Protokolle erstellen oder prüfen

  • Alle, die sich auf eine Inspektion im Zusammenhang mit EU GDP, WHO oder USP und Umweltmonitoring vorbereiten

Aufzeichnung auf Abruf ansehen

Sie haben die Live-Session verpasst oder möchten die wichtigsten Erkenntnisse gemeinsam mit Ihrem Team noch einmal durchgehen? Die vollständige Aufzeichnung auf Abruf ist jetzt verfügbar. Ganz gleich, ob Sie ein Mapping-Programm von Grund auf aufbauen, ein bestehendes Programm überprüfen oder sich auf eine bevorstehende Inspektion vorbereiten – dieses Webinar bietet praktische Hinweise, die Sie direkt in Ihrer Arbeit anwenden können.

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