Schallpegelmesser: Dezibel genau gemessen

Schallpegelmesser sollen sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld dabei helfen, die Lautstärke in Dezibel zu messen. Ebenso wie die Temperatur wird Lärm subjektiv empfunden. Wer sich über seinen lauten Nachbarn beschwert, fühlt sich durch dessen Hausmusik gestört: Nach dem Messen der tatsächlichen Lautstärke in Dezibel kommt aber oft heraus, dass diese subjektive Störung nicht als Lärm einzustufen ist. Auch am Arbeitsplatz muss mit dem Schallpegelmessgerät bestimmt werden, ob der Mitarbeiter einen gesonderten Gehörschutz benötigt oder ob die vorhandene Lautstärke noch zumutbar und nicht gesundheitsschädigend ist.

In folgenden Bereichen werden Schallpegelmesser eingesetzt:

  • in Wohnungen zur Ermittlung der Lautstärke aus der Umgebung
  • in der Haustechnik
  • in der Klima- und Lüftungstechnik
  • an Arbeitsplätzen im Büro und an Maschinen
Schallpegelmesser

Das ideale Schallmessgerät – genau für Ihre Anwendung gebaut

testo 815

Schallpegelmesser
Schallpegel von Klima-, Heizungs- und Verbrennungsanlagen messen.

testo 816

Schallmessgerät
Nach IEC 61672-1 zertifiziertes Schallpegelmessgerät.

Schallpegelmesser: Normgerechte Messungen für Industrie und Handwerk

Dezibel Messgerät

Das Schallpegelmessgerät eignet sich für normgerechte Messungen des Schalls und gibt die gemessenen Werte in Dezibel an. Vor allem für Arbeitgeber ist ein Schallpegelmesser unverzichtbar, denn er muss dafür Sorge tragen, dass die Arbeits- und Immissionsschutzbedingungen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Hiermit wird dem Arbeitsschutz Rechnung getragen, der die Gesunderhaltung der Mitarbeiter im Fokus hat. Ebenso wichtig ist die Messung der Dezibel bei Verbrennungs-, Heizungs- und Klimaanlagen, wofür zum Beispiel der Schallpegelmesser testo 815 zur Verfügung steht. Auch der Schallpegelmesser testo 816 eignet sich hierfür und steht als nonkonformes Schallmessgerät zur Verfügung. Wichtig ist dabei stets die Einhaltung der gesetzlichen Normen, was nur unter Einsatz der geprüften Schallpegelmesser möglich ist. Die Schallpegelmesser von Testo setzen hierbei auf die Norm IEC 61672-1, die bereits seit einigen Jahren gültig ist. Sie ist im Gegensatz zur früheren Norm auf eine höhere Genauigkeit ausgerichtet. Es gibt dabei drei Genauigkeitsklassen, wobei testo Schallpegelmesser der dargestellten Klasse 2 entsprechen.

Insbesondere in den folgenden Bereichen kommen Schallpegelmessgeräte besonders häufig zur Anwendung:

  • Lautstärkemessung in der Heizungstechnik, hier insbesondere der Brenner
  • Messung der Lautstärke von Maschinen und Anlagen in der Produktion
  • Messungen im Bereich der Arbeitsstättenverordnung (u. a. Lärmpegel in Büros)
  • Ermittlung der Dezibel bei öffentlichen Veranstaltungen
  • Prüfen von Aggregaten und Kompressoren (z. B. bei Kälteanlagen)

Schallmessgerät: Wichtige Einstellungen

Schallmessgerät: Wichtige Einstellungen

Der Schallpegelmesser misst die Lautstärke in Dezibel und gibt dem Messenden damit einen objektiven Wert in die Hand. Allerdings ist es dafür wichtig, einige Einstellungen am Schallpegelmesser vorzunehmen, um tatsächlich verwertbare Ergebnisse zu bekommen. So muss beispielsweise die Zeitbewertung eingestellt werden, durch die es möglich ist, dass das Gerät auf sich langsam oder plötzlich in der Lautstärke ändernde Töne reagiert. Auch die Frequenzbewertung muss ausgewählt werden, um linear- oder gehörrichtig den Schallpegel zu bestimmen. Als gehörrichtige Bewertung der Lautstärke gilt die A-Kennlinie, die genormt ist. Sie wird von den testo Schallpegelmessern präzise umgesetzt. Des Weiteren ist es natürlich wichtig, dass das Mikrofon des Geräts auf die Lärmquelle ausgerichtet ist. Nur dann, wenn diese Einstellungen tatsächlich vorgenommen werden, kann das Lärmmessgerät die Schallwellen richtig einfangen und das Messergebnis in Dezibel korrekt anzeigen.

Dezibel Messgerät: Korrekte Anwendung für sicherer Ergebnisse

Nicht nur, dass es auf die Einstellungen ankommt, mit denen der Schallpegelmesser die Messungen beginnt, kommt es auch auf die äußeren Bedingungen an. Der Schallpegelmesser macht keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Lärmquellen. Soll also die Lautstärke in Dezibel an einer Maschine gemessen werden und unterhalten sich dort die Mitarbeiter sehr lautstark, so spielt dieser Faktor mit hinein. Gemessen wird die Gesamtlautstärke, die überdies der richtige Wert ist. Denn zum Schutz der Angestellten, die an dieser Anlage tätig sind, spielt der alleinige Lärm der Maschine keine Rolle. Es kommt auf die gesamte Lautstärke an, der die Mitarbeiter alltäglich ausgesetzt sind.

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DB Messgerät: Grenzwerte beachten

Für die Auswertung der Messergebnisse in Dezibel ist es wichtig, was das Gesetz sagt und dieses legt bestimmte Grenzwerte für die Lautstärke fest. Der Grund: Durch Lärm entstehen Krankheiten, zu denen zuallererst die Schwerhörigkeit gehört. Einmal zerstört, regeneriert sich das Gehör nicht wieder! Die Liste der Berufskrankheiten wird daher auch durch die Schwerhörigkeit angeführt, denn hier helfen keine nachträglichen Verbesserungen mehr. Es gilt daher, von Anfang an die vorgegebenen Werte einzuhalten. Der Schallpegelmesser soll dazu beitragen, gesundheitliche Schäden zu verhindern und zeigt an, ab wann gesundheitliche Bedenken bestehen. Derzeit gelten 55 bis 85 Dezibel als gesundheitlich unbedenklich, wobei die Höhe der Richtwerte von der Art des Arbeitsplatzes abhängt. In einer Fertigungshalle gelten 70 Dezibel noch als Minimalwert, für ein Großraumbüro wäre der gleiche Wert aber viel zu laut. Dort sollten nicht mehr als 55 Dezibel herrschen, diese entsprechen ungefähr einem Gespräch in normaler Lautstärke. Doch um den Wert genau zu bestimmen, muss ein dazu geeigneter Schallpegelmesser eingesetzt werden.

Schallpegelmesser

Lärmmessgerät: Richtige Platzierung zur Messung

Soll vorhandener Lärm objektiv beurteilt werden, muss dieser auch tatsächlich am Ort der größten Beeinflussung gemessen werden. Wenn niemand an der Maschine arbeiten muss, braucht deren Lautstärke zumindest aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht überwacht zu werden. Wichtiger ist die Messung somit dort, wo tatsächlich Menschen betroffen und beeinträchtigt werden.