Direkt vom Hersteller
2G Energy AG
Referenzbericht zum Einsatz des testo 350 an stationären Motoren
Das Unternehmen aus Heek in Nordrhein-Westfalen gehört zu den international führenden Herstellern von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) zur dezentralen Erzeugung und Versorgung mit Strom und Wärme. Zur vielfältigen Kundenstruktur des Unternehmens gehören neben Landwirten, Kommunen und der Wohnungswirtschaft auch mittelständische Gewerbe- und Industriekunden, Stadtwerke und große Energieversorger. 2014 erwirtschafteten die über 500 Mitarbeiter der 2G Energy AG einen Umsatz von über 186,6 Mio. Euro.
Bei Blockheizkraftwerken fallen von der Inbetriebnahme bis zur Fehlersuche vielfältige Messaufgaben an. Für die Entwickler und Techniker der 2G Energy AG ist dabei die „TA Luft“ maßgeblich, deren Emissionsgrenzwerte regelmäßig durch unabhängige Institute überprüft werden. Zusätzlich kontrolliert 2G alle 2000 Betriebsstunden selbst, ob die Motoren die vorgeschriebenen Werte einhalten.
Vor allem bei Inbetriebnahmen von Blockheizkraftwerken ist es wichtig, deren Motoren dauerhaft mit einem geeigneten Messgerät zu überwachen. Dafür muss der verantwortliche Monteur vor allem die NOx- und Lambda-Werte immer im Blick haben. Dies gilt auch für die regelmäßigen Wartungen zur Kontrolle der gesetzlichen Emissionsgrenzwerte – eine Aufgabe, für die bei 2G in der Vergangenheit eine Lambda-Sonde eingesetzt wurde. Diese war jedoch sehr ungenau und musste jährlich gewechselt werden, was zusätzliche Kosten und Arbeitsaufwände bedeutete.
Um ihre Blockheizkraftwerke effizienter entwickeln, in Betrieb nehmen und warten zu können, entschied sich die 2G Energy AG für das Abgas-Analysegerät testo 350. Es erfüllt höchste Ansprüche in der industriellen Emissionsmessung: Einfache Handhabung, präzise Messtechnik und robuste Ausführung überzeugen in der Praxis – Tag für Tag. Zudem kann es mit bis zu sechs Gas-Sensoren ausgestattet werden. Fünf davon sind optional erhältlich, um frei zwischen Sensoren für CO, NO, NO2, SO2, H2S, CxHy oder CO2 wählen zu können.
Um Wartungs- und Stördiensteinsätze abzuwickeln, sind die 150 Servicemonteure von 2G jeweils mit einem testo 350 ausgestattet. Aber auch die Inbetriebnehmer des Unternehmens, die weltweit 2G-Anlagen ans Netz bringen, nutzen das Messgerät. Bei diesen hat sich unter anderem der robuste Koffer des Messgerätes bewährt, durch den es problemlos auch im Flugzeug transportiert werden kann. Darüber hinaus nutzt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung das testo 350 für Wirkungsgradmessungen. Eine der wichtigsten Funktionen des testo 350 für 2G ist die Verdünnung (Messbereichserweiterung). Damit besteht die Möglichkeit, das Messgas bis auf ein Verhältnis von 39:1 zu verdünnen, um auch besonders hohe Konzentrationen messen zu können.
Durch seine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit hat sich das testo 350 als ideales Messgerät für uns etabliert. Es stellt sicher, dass unsere Motoren mager und vor allem sehr materialschonend laufen. Ich persönlich finde sehr gut, dass man beim testo 350 eine Übersicht über die Sensoren hat. Ich kann über ein Ampelsystem sehen, wie sich der Verschleiß der Messzellen entwickelt. So bleibt ausreichend Reaktionszeit, um das Gerät bei uns im Haus kalibrieren zu lassen bzw. Messzellen auszutauschen.
Alexander Vollmer
Schulungsleiter, 2G Energy AG
Mobile Robustheit: Unempfindlich gegen staubige Industrieumgebung – geschlossenes Gehäuse mit integriertem Stoßschutz für raue Umgebungen
Modulares Gassystem: Abgasanalyse mit bis zu 6 Gassensoren – frei konfigurierbar mit selbständigem Sensorwechsel vor Ort
Messbereichserweiterung: Uneingeschränkte Messungen auch bei hohen Gaskonzentrationen
Wartungsfreundlich: Einfacher Wechsel der Gassensoren und schneller Zugriff auf Verschleißteile vor Ort
Flexibel bedienbar: abnehmbare Bedien- und Anzeigeeinheit per Bluetooth oder Datenbuskabel
Zuverlässige Basismessung: Präzise Bestimmung von CO, NOx und O2 als Standard-Messgrößen
Das testo 350