Profi-Set testo 324 - Druck- und Leckmengenmessgerät

Bestell-Nr.  0563 3240 71

  • Alle wichtigen Messungen in einem Gerät: Dichtheitsprüfung, Belastungsprüfung und Gebrauchsfähigkeitsprüfung 

  • Drucker für die Dokumentation vor Ort

  • Zusätzliches Gaslecksuchgerät im Lieferumfang enthalten

  • Automatische Leitungsvolumenbestimmung bei Gasleitungen

Alles, was der Profi braucht, um Gasleitungen zu prüfen: Zum Leckmengenmessgerät testo 324 inkl. Systemkoffer mit Einspeisevorrichtung und weiterem Zubehör erhalten Sie einen Infrarot-Drucker zur Messdatendokumentation vor Ort sowie das Gaslecksuchgerät testo 316-2.

Lieferzeit: 3-6 Tage

Preise zzgl. Versandkosten

1.999,00 €
2.378,81 € mit MwSt.

Produktbeschreibung

Das Profi-Set testo 324 hat seinen Namen verdient. Denn professioneller können Sie gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen an Gasleitungen nicht durchführen. Dank umfangreichem Zubehör sind Sie für jede Messaufgabe beim Prüfen von Gasleitungen gewappnet.

Gasleitungsprüfungen – die Anwendungen

  • Belastungs- und Dichtheitsprüfung an Gasleitungen nach TRGI 2018
  • Ermittlung der Gebrauchsfähigkeit von Gasleitungen nach TRGI 2018
  • Festigkeits- (Druckprüfung), Dichtheits- und wiederkehrende Prüfung an Flüssiggasleitungen nach TRF 2012
  • Abwasserleitungsprüfung nach DIN EN 1610
  • Differenzdruckmessung

testo 324 Profi-Set mit Leckmengenmessgerät– die Vorteile

  • Einfach: Für einfachste Bedienung sorgt der Einschlauchanschluss, ein komfortables Arbeiten gewährleistet das hochauflösende Grafik-Farbdisplay
  • Effizient: Messort- und Kundenverwaltung: Die Messdaten lassen sich schnell und einfach in vorher angelegten Kundenordnern mit Zuordnung zum Messort ablegen und dokumentieren (Speicher für bis zu 500.000 Messwerte)
  • Präzise: Höchste Präzision bieten die eingebauten Sensoren – ein Durchflusssensor, ein Absolutdrucksensor und zwei Differenzdrucksensoren sind im Leckmengenmessgerät testo 324 eingebaut. Optional können bis zu zwei Temperaturfühler oder Hochdrucksonden bis 25 bar an das Messgerät angeschlossen werden
  • Leistungsfähig: Die im Leckmengenmessgerät testo 324 integrierte Druckpumpe ermöglicht einen automatischen Druckaufbau bis 300 mbar und das Befüllen der Einspeisevorrichtung. Mit der manuellen Prüfpumpe haben Sie zusätzlich die Möglichkeit höhere Drücke zu erzeugen
  • Sicher: Automatische Gebrauchsfähigkeitsprüfung: der Systemkoffer mit Einspeisevorrichtung speist das Gas mit Hilfe der Gasblase ein. Da die Gasblase mit systemeigenen Gas befüllt wird, kann kein gefährliches Gas-Luft-Gemisch bei der Gebrauchsfähigkeitsprüfung entstehen
  • Intelligent: Integrierte Gerätediagnose: Fehlerdiagnose, Geräteinformationen, Selbsttest Dichtigkeitsprüfung
  • Sparsam: Energieverwaltung: Eine automatische Geräteabschaltung (Auto-Off) und eine Abschaltung der Displaybeleuchtung bei Akkubetrieb kann eingestellt werden
  • Praktisch: Der Infrarot-Drucker ermöglicht das Ausdrucken der Messdaten vor Ort gemäß gesetzlicher Richtlinie
  • Vielseitig: Gasspürgerät testo 316-2 lassen sich Gaslecks zuverlässig aufspüren
  • Langlebig: 2 Jahre Garantie
Zur komfortablen Darstellung von Messabläufen und zum Verwalten Ihrer Kundendaten empfehlen wir unsere optionale PC-Software EasyHeat.

 

Temperatur - NTC

Messbereich

-20 bis +100 °C

Temperatur - TE Typ K (NiCr-Ni)

Messbereich

-40 bis +600 °C

Genauigkeit

±0,5 °C oder ±0,5 %

Absolutdruck

Messbereich

600 bis 1150 hPa

Genauigkeit

±3 hPa

Überlast

bis 1200 hPa

Leckmengen-Messung

Messbereich

0 bis 10 l/h

Genauigkeit

±0,2 hPa oder ±5 % v. Mw.

Druckmessung

Messbereich

0 bis 1000 hPa

Genauigkeit

±0,5 hPa oder ±3 % v. Mw.

Allgemeine technische Daten

Betriebstemperatur

+5 bis +40 °C

Schutzklasse

IP40 nach EN 60529

Zusatzfühlerbuchsen

2 Hirschmannbuchsen zum Anschließen von Drucksonden und Temperaturfühler

Gasanschlüsse

2 Drucknippel DN 5

DVGW-Zulassung nach 5925

Geräteklasse L bis Volumen = 200 Liter

Lagertemperatur

-20 bis +50 °C

Gewicht

8500 g

Leitungsvolumenberechnung

Messbereich

max. 1200 l

Genauigkeit

±0,2 oder ±5 (1 bis 200 l)

Fühler und Sonden

149,00 €
177,31 € mit MwSt.
274,00 €
326,06 € mit MwSt.

Drucker und Zubehör

testo-Schnelldrucker IRDA

Bestellnummer: 0554 0549

212,00 €
252,28 € mit MwSt.
Ersatz-Thermopapier, dokumentenecht

Bestellnummer: 0554 0568

23,00 €
27,37 € mit MwSt.

Koffer / Softcase

409,00 €
486,71 € mit MwSt.

Sonstiges Zubehör

Anschlussleitung

Bestellnummer: 0430 0143

45,00 €
53,55 € mit MwSt.
USB-Verbindungsleitung Gerät-PC

Bestellnummer: 0449 0047

18,00 €
21,42 € mit MwSt.
43,00 €
51,17 € mit MwSt.
Prüfpumpe zum Erstellen des Prüfdrucks

Bestellnummer: 0554 3157

55,00 €
65,45 € mit MwSt.
115,00 €
136,85 € mit MwSt.

Stopfen, Kappen, Verschlauchung etc.

27,00 €
32,13 € mit MwSt.
28,00 €
33,32 € mit MwSt.
60,00 €
71,40 € mit MwSt.
Hochdruck-Stufenstopfen 3/8" und 3/4"

Bestellnummer: 0554 3163

41,00 €
48,79 € mit MwSt.
Hochdruck-Stufenstopfen 1/2" und 1"

Bestellnummer: 0554 3164

41,00 €
48,79 € mit MwSt.

Leckmengenprüfung an Gasleitungen (Dichtheits-, Belastungsprüfung)

Die Technische Regel für Gasinstallationen (kurz: TRGI) ist eine verbindliche und gleichsam wichtige Vorschrift für das Fachhandwerk. Die TRGI regelt, wie Gasanlagen geplant, ausgeführt, gewartet und instandgehalten werden müssen. Betroffen sind alle Gasanlagen. Hüter dieser Vorschrift ist der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Aktuell ist dabei die TRGI 2008. Diese sagt u. a., dass Gasleitungen je nach Baufortschritt (Rohbauphase, Fertigstellung, Reparaturen) zu prüfen sind. Für die hier genannte Applikation spielen insbesondere die folgenden Überprüfungen eine Rolle:

Belastungsprüfung

Hierbei werden das Material auf Festigkeit und die Verbindungen auf Haltbarkeit überprüft; dies geschieht vor dem Verputzen oder Verdecken der Gasleitungen. Bei der Belastungsprüfung wird die neuverlegte Leitung ohne Armaturen und ohne Gasgeräte mit einem Prüfdruck von 1 bar belastet. Prüfmedium ist Luft oder ein Inertgas (reaktionsträges Gas). Während der Prüfdauer von mindestens 10 Minuten darf kein Druckabfall festzustellen sein.

Dichtheitsprüfung

Mit dieser Prüfung wird die Dichtheit der Leitung mit Armaturen und ohne Gasgeräte festgestellt. Bei einem Prüfdruck von 150 mbar (bisher 110 mbar) und einer Prüfdauer (abhängig vom Anlagenvolumen) von mindestens 10 Minuten darf kein Druckabfall am Messgerät erkennbar sein.

Leckmengenprüfung an Gasleitungen im Heizungsraum

Eine nach den gesetzlichen Regelungen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (kurz DVGW) und der TRGI 2008 erstellte Gasinstallation bietet die Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb auf Dauer. Während des Betriebes der Gasinstallation können sich jedoch Betriebsbedingungen oder sonstige Randbedingungen auf die Sicherheit der Gasinstallationen auswirken. Technische Anlagen im täglichen Gebrauch unterliegen dem Verschleiß und der Verschmutzung. Solche sicherheitstechnisch relevanten Veränderungen können nur von einem Sachkundigen erkannt, beurteilt und instand gesetzt werden. Die Dichtheitsprüfung (besser Gebrauchsfähigkeitsprüfung oder auch Leckmengenmessung genannt) der Leitungsanlage muss alle 12 Jahre wiederkehrend mit einem Messgerät durchgeführt und mit einem Ergebnisprotokoll nachgewiesen werden. Der Betreiber hat damit eine technische Expertise. Manche Gebäudeversicherer halten diese Überprüfungen und Nachweise in ihren allgemeinen Versicherungsbedingungen fest. Bei der Gebrauchsfähigkeitsprüfung bzw. Leckmengenmessung wird die Gasleitung stets unter Betriebsbedingungen/ Betriebsdruck geprüft (kein erhöhter Prüfdruck). Ein Messgerät ermittelt bei dieser Prüfung, ob Gas aus der Leitung entweicht und in welcher Menge.

Druckmessungen am Brenner (Düsendruck, Gasfließdruck…)

Die Überprüfung des Gasdrucks an Brennern gehört bei Wartungen an häuslichen Heizungsanlagen zu den Standardmessungen. Dabei werden der Gasfließ- und der Gasruhedruck der Anlage gemessen. Der Fließdruck, auch Anschlussdruck genannt, bezeichnet den Gasdruck des fließenden Gases und der Ruhedruck den des nicht strömenden Gases. Liegt der Fließdruck bei Gasthermen etwa außerhalb des Bereichs von 18 bis 25 mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Kommt es dennoch zum Betrieb, so kann der Brenner nicht richtig arbeiten und es kommt bei der Flammenbildung zu Verpuffungen und letztlich zu Störungen, was ein Ausschalten des Brenners und damit einen Ausfall der Heizungsanlage zur Folge hat.

Temperaturmessungen an Heizkörpern

Bei Temperaturmessungen an Heizkörpern werden insbesondere die Vor- und Rücklauftemperatur aufgenommen und durch den Handwerker bewertet. Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des wärmeübertragenden Mediums (z. B. Wasser), das einem System zugeführt wird. Die Temperatur des aus dem System fließenden Mediums nennt man dementsprechend Rücklauftemperatur. Um Verluste innerhalb des Wärmeverteilsystems zu vermeiden bzw. einen verbesserten Wirkungsgrad zu erzielen, ist die punktuelle Aufnahme von Vor- und Rücklauftemperaturen notwendig. Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen führt aufgrund des Wissens über die Vor- und Rücklauftemperaturen letztlich zum hydraulischen Abgleich. Dieser beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Aus einem nicht optimalen Betriebsverhalten resultiert ein erheblicher Mehrverbrauch an Strom- und Heizungsenergie. Die Energieeinsparverordnung in Deutschland schreibt aus diesem Grund den hydraulischen Abgleich für zu erstellende oder zu sanierende Anlagen vor.

Druckprüfungen an Wasserleitungen (Trink-, Abwasser)

Laut den gesetzlichen Vorschriften DIN EN 806-4, DIN 1988-7 sowie DIN 1610 müssen Trink- und Abwasserleitungen vor der Inbetriebnahme mittels Druckprüfung mit Luft, inertem Gas oder Wasser auf Dichtheit geprüft sowie einer Belastungsprüfung mit Luft oder inertem Gas unterzogen werden. Aus hygienischen Gründen ist es jedoch von Vorteil, wenn die Leitungen bis kurz vor der Inbetriebnahme trocken bleiben und keiner Dichtheitsprüfung mit Wasser unterzogen werden. Auch um Korrosion metallischer Werkstoffe zu vermeiden, ist eine Druckprüfung mit Luft zu empfehlen. Die Druckprüfung unterteilt sich in zwei druckabhängige Prüfungen, wobei Prüfdruck und -zeit von der Zielsetzung (Belastung oder Dichtheit) abhängen. Undichtigkeiten machen sich meistens sehr schnell akustisch bemerkbar. Sind die undichten Stellen schlecht zu orten, werden die für Gasleitungen üblichen Hilfsmittel verwendet (Besprühen oder Bepinseln aufschäumender Lösungen).

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