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Als Arzneimittel-Großhändler benötigt die GPW Group stabile Lagerbedingungen und eine verlässliche Dokumentation. Am Standort Saarbrücken nahm das Unternehmen im November 2025 ein neues Arzneimittellager in Betrieb. Um dort Kühlbereiche mit 2 bis 8 °C sowie Ambientbereiche mit 15 bis 25 °C durchgängig und GDP-konform zu überwachen, entschied sich die GPW Group für das funkbasierte Umgebungsmonitoring-System testo Saveris 1. Was bringt das neue Monitoringsystem im Betriebsalltag? Darüber sprachen wir mit Dr. Pia Broxtermann, Head of Quality Management, und Qualitätsmanager Tobias Klein.
„Wir haben ein neues, größeres Lager für Arzneimittel gebaut am Standort Saarbrücken. Seit November 2025 ist es komplett in Betrieb, es umfasst vier Lagerräume mit insgesamt 400 Quadratmeter Fläche“, berichtet Tobias Klein. Mit dem Neubau stieg das Unternehmen auf das Umgebungsmonitoring testo Saveris 1 um: „Im bisherigen Lager hatten wir testo Saveris 2 im Einsatz – das Vorgängersystem, das auch gut funktionierte“. Ein wichtiger Vorteil des neuen Systems: Es ist auditsicher, GDP-konform und validierungsfähig.
„Als Arzneimittel-Großhändler unterliegen wir natürlich auch dem deutschen Arzneimittelrecht, doch die maßgebliche Anforderung sind die EU-GDP“ (Good Distribution Practice), stellt Dr. Pia Broxtermann klar. Im Fokus steht für sie die kontinuierliche Überwachung der Lagerbedingungen sowie eine nachvollziehbare Dokumentation: „Für uns ist entscheidend, dass wir die GDP-Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern sie im Alltag sauber und nachvollziehbar abbilden können – auch beim Audit.“
"Für uns war wichtig, dass wir alles aus einer Hand bekommen – vom Mapping über das Monitoringsystem bis zur Validierung“, so Klein. Testo lieferte Hardware und Software für die Lagerüberwachung und übernahm das Mapping der neuen Lagerräume. Beim Mapping werden Temperaturverteilungen gemessen, um Hot- und Cold-Spots zu identifizieren und die Datenlogger optimal zu positionieren. Nach der Installation folgte die Validierung des Systems. Anschließend ging das neue Lager im November 2025 in Betrieb.
Mit dem Umstieg auf das testo Saveris 1 System stellte die – GPW Group von einer WLAN-basierten Lösung auf ein autarkes Funksystem um. Ein zentrales Argument dafür war die Unabhängikeit von WLAN. Die Logger übertragen die Messwerte stabil per Funk und haben eine deutlich längere Batterielebensdauer. Bei den vorherigen Datenloggern mussten die Batterien häufiger ausgetauscht werden. Diese manuelle Aufgabe fällt nun weg, das spart Zeit und eliminiert eine potenzielle Fehlerquelle.
Konnte das neue System bereits Schäden am Produkt verhindern? „Bislang hatten wir noch keinen Alarmfall, doch das System ist auch erst seit wenigen Wochen in Betrieb und unsere Erfahrungen sind definitiv gut“, schmunzelt Tobias Klein. „Die Alarmfunktion ist auf jeden Fall wertvoll; die kennen wir bereits vom Vorgängersystem. Auch das zentrale Überwachen ist unkompliziert. Zudem müssen wir keine Berichte mehr ausdrucken und unterschreiben, das passiert jetzt digital im System.“ Dr. Pia Broxtermann betont den Sicherheitsaspekt: „Die Validierung durch Testo schafft Sicherheit, intern sowie im Austausch mit Auditoren, die oftmals mit dem System vertraut sind. Zudem erfüllen wir die GDP-Richtlinien.“
„Hardware, Software und Service greifen ineinander – das macht die Lösung für uns rund“, fasst Broxtermann zusammen. Zudem habe man in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Ein Pluspunkt: Das Umgebungsmonitoring lässt sich jederzeit erweitern. Angesichts der dynamischen Entwicklung der GPW Group ein wichtiger Punkt, auch wenn aktuell keine konkreten Ausbauprojekte anstehen. „Wenn nun einen Monat nach der Einführung bereits neue Projekte anstünden, hätten wir falsch geplant,“ ergänzt Klein lachend.
Automatische Alarme: Bei Grenzwertabweichungen erfolgt eine Benachrichtigung
Digitale Dokumentation: Berichte werden im System erstellt und signiert, Ausdrucken entfällt
Funkbasierte Datenübertragung: Messwerte werden stabil per Funk übertragen, unabhängig vom WLAN-Netz
Validierung durch Testo: Mapping, Installation und Validierung aus einer Hand, anerkannt bei Auditoren
Einfach erweiterbar: Weitere Bereiche und Standorte können in Zukunft an das System angeschlossen werden
» Für uns ist entscheidend, dass wir die GDP-Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern sie im Alltag sauber und nachvollziehbar abbilden können – auch beim Audit.«
» Die Validierung durch Testo schafft Sicherheit intern sowie im Austausch mit Auditoren, die oftmals mit dem System vertraut sind.«