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Temperaturfühler nehmen die Temperatur eines Mediums auf und leiten sie an den Sensor weiter. Dazu muss sich das Material des Fühlers zunächst auf die Außentemperatur einstellen. Deswegen wird nie die Temperatur des Mediums, sondern nur die Temperatur des Fühlers bzw. Sensors gemessen.
Der Fühler benötigt eine gewisse Zeit, bis er sich im Gleichgewicht mit dem gemessenen Stoff befindet. Ein Fühler hat dann die Temperatur des gemessenen Stoffes angenommen, wenn seine Temperatur zu 99 % mit der Außentemperatur identisch ist. Diese Zeit heißt t99-Zeit.
Verschiedene Bauformen für unterschiedliche Anwendungszwecke.
Angleichzeit abhängig von Medium und Fühlerbauform.
Genaue Messung erfordert ausreichende Angleichzeit (t99-Zeit).
Je nach Anwendungszweck unterscheidet man verschiedene Fühlerbauformen. So wie man beispielsweise zum Schneiden von Brot ein anderes Messer verwendet als zum Schneiden von Fleisch, gibt es zur Temperaturmessung unterschiedliche Fühler.
Erschwerter Wärmeübertrag zwischen Luft und Sensor.
Sensor liegt frei; gut für anströmende Luft.
t99 im Idealfall ca. 7 sec.
Starker Temperatursprung, da Luft als Isolator wirkt.
Aufhebung der Luftisolation durch Kontaktthermometer.
t99 im Idealfall ca. 3 sec.
Eintauchen in Flüssigkeiten zur Temperaturmessung.
Verkürzung der Angleichzeit durch Bewegen.
t99 im Idealfall ca. 0,5 sec.
Einstechen in feste oder halbfeste Medien (z. B. Lebensmittel) zur Temperaturmessung.
Direkter Kontakt mit dem Medium sorgt für schnelle Angleichung.
t99 im Idealfall ca. 0,5 sec.
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