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Thermografie: Wissen und Praxis
Die von einer Wärmebildkamera erfasste Strahlung besteht aus der Emission, der Transmission und der Reflexion von Infrarot-Strahlung, die von den Objekten im Sichtfeld der Wärmebildkamera ausgeht.
Transmission (t)
Transmission ist Fähigkeit eines Materials, IR-Strahlung durchzulassen (transmittieren).
Eine dünne Plastikfolie zum Beispiel hat einen sehr hohen Transmissionsgrad – wenn man also mit einer Wärmebildkamera die Temperatur einer dünnen Plastikfolie messen will, die vor einer Hauswand hängt, misst man nicht die Temperatur der Folie, sondern die der Hauswand.
Die meisten Materialien lassen keine IR-Strahlung durch, so dass der Transmissionsgrad eines Materials in der Regel fast 0 ist und deswegen vernachlässigt werden kann.
Zusammenhang zwischen Emission und Reflexion
Messobjekte mit hohem Emissionsgrad (ε ≥ 0,8):
haben einen niedrigen Reflexionsgrad (ρ): ρ = 1 - ε
ihre Temperatur ist sehr gut mit der Wärmebildkamera zu messen
Messobjekte mit mittlerem Emissionsgrad (0,6 < ε < 0,8):
haben einen mittleren Reflexionsgrad (ρ): ρ = 1 - ε
ihre Temperatur kann gut mit der Wärmebildkamera gemessen werden
Messobjekte mit niedrigem Emissionsgrad (ε ≤ 0,6):
haben einen hohen Reflexionsgrad (ρ): ρ = 1 - ε
die Temperaturmessung mit der Wärmebildkamera ist möglich, Sie sollten die Ergebnisse jedoch kritisch hinterfragen eine korrekte Einstellung der Kompensation der reflektierten Temperatur ist unerlässlich, da sie einen großen Anteil an der Temperaturberechnung hat
Thermografie in der Praxis
Erfahren Sie in unserem kompakten Tutorial wie in der Praxis aus theoretischen Grundlagen und der richtigen Wärmebildkamera aussagekräftige Wärmebilder werden.