Gas- und Wasser-Set testo 324 - Druck- und Leckmengenmessgerät

Bestell-Nr.  0563 3240 77

  • Alle wichtigen Messungen in einem Gerät: Dichtheitsprüfung, Belastungsprüfung und Gebrauchsfähigkeitsprüfung 

  • DVGW-geprüftes Druck- und Leckmengenmessgerät

  • Automatische Leitungsvolumenbestimmung bei Gasleitungen

  • Schritt für Schritt-Führung durch richtlinienkonforme Messmenüs: Wasser- und Gasleitungsprüfungen spielend einfach prüfen

LIEFERFÄHIG

Das Komplettpaket für die richtlinienkonforme Prüfung von Wasser- und Gasleitungen: Neben dem Druck- und Leckmengenmessgerät testo 324 mit Bluetooth®-Schnittstelle inkl. Systemkoffer mit Einspeisevorrichtung enthält das Set auch eine Hochdrucksonde, einen Hochdruckanschluss, einen Y-Verteiler sowie weiteres wichtiges Zubehör.

Lieferzeit: 3-6 Tage

Preise zzgl. Versandkosten

1.999,00 €
mit MwSt.  2.318,84 €

Produktbeschreibung

Im Laufe der Jahre oder auch nach baulichen Veränderungen können Wasser- und Gasleitungen undicht werden. Um teure Wasserschäden oder gefährliche Gasunfälle zu verhindern, sind die Leitungen regelmäßig und sachkundig zu prüfen. Mit dem testo 324 Gas- und Wasser-Set sind Sie startklar ausgerüstet und erledigen alle wichtigen und gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen mit nur einem Gerät.


Wasser- und Gasleitungen prüfen – die Anwendungen

  • Belastungs- und Dichtheitsprüfung an Gasleitungen nach TRGI 2008
  • Ermittlung der Gebrauchsfähigkeit von Gasleitungen nach TRGI 2008
  • Belastungs- und Dichtheitsprüfung an Trinkwasserleitungen nach ZVSHK EN 806-4
  • Festigkeits- (Druckprüfung), Dichtheits- und wiederkehrende Prüfung an Flüssiggasleitungen nach TRF 2012
  • Druckprüfung an Abwasserleitungen nach DIN EN 1610
  • Differenzdruckmessung
 

testo 324 Gas- und Wasser-Set – die Vorteile

  • Praktisch: Spielend einfach vorgeschriebene Prüfungen an Wasser- und Gasleitungen erledigen: Das Messmenü führt Sie Schritt für Schritt durch die Messung, sodass Sie Zeit sparen
  • Einfach: Für einfachste Bedienung sorgt der Einschlauchanschluss, ein komfortables Arbeiten gewährleistet das hochauflösende Grafik-Farbdisplay
  • Effizient: Messort- und Kundenverwaltung: Die Messdaten lassen sich schnell und einfach in vorher angelegten Kundenordnern mit Zuordnung zum Messort ablegen und dokumentieren (Speicher für bis zu 500.000 Messwerte)
  • Präzise: Höchste Präzision bieten die eingebauten Sensoren – ein Durchflusssensor, ein Absolutdrucksensor und zwei Differenzdrucksensoren sind im Leckmengenmessgerät testo 324 eingebaut. Optional können bis zu zwei Temperaturfühler oder Hochdrucksonden bis 25 bar an das Messgerät angeschlossen werden
  • Leistungsfähig: Die im Leckmengenmessgerät integrierte Druckpumpe ermöglicht einen Druckaufbau bis 300 mbar und das Befüllen der Einspeisevorrichtung. Mit der manuellen Prüfpumpe haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, höhere Drücke zu erzeugen
  • Sicher: Automatische Gebrauchsfähigkeitsprüfung: Der Systemkoffer mit Einspeisevorrichtung speist das Gas mit Hilfe der Gasblase ein. Da die Gasblase mit systemeigenen Gas befüllt wird, kann kein gefährliches Gas-Luft-Gemisch bei der Gebrauchsfähigkeitsprüfung entstehen
  • Intelligent: Integrierte Gerätediagnose: Fehlerdiagnose, Geräteinformationen, Selbsttest Dichtigkeitsprüfung
  • Sparsam: Energieverwaltung: Eine automatische Geräteabschaltung (Auto-Off) und eine Abschaltung der Displaybeleuchtung bei Akkubetrieb können eingestellt werden
  • Langlebig: 2 Jahre Garantie
  • Kostenlose Abgas-App für die Bedienung des Messgerätes und die Dokumentation der Messwerte für Android-Geräte als Download verfügbar


Set-Vorteil und weiteres Zubehör

Im Gas- und Wasser-Set erhalten Sie zusätzlich zum Leckmengenmessgerät testo 324 praktisches Zubehör, wie die konischen den Y-Verteiler zur parallelen Messung von zwei Leitungsteilen, Hochdrucksonde, Prüfstopfen, Hochdruck-Stufenstopfen, u.a.

Möchten Sie Ihre Messdaten vor Ort dokumentieren? Mit dem zusätzlich bestellbaren testo-Schnelldrucker oder dem testo BLUETOOTH®-/IRDA-Drucker mit der Option Bluetooth®-Funkübertragung ist das kein Problem. Zur komfortablen Darstellung von Messabläufen und zum Verwalten Ihrer Kundendaten empfehlen wir unsere PC-Software EasyHeat.

 

Lieferumfang

- DVGW-geprüftes Druck- und Leckmengenmessgerät testo 324 mit Bluetooth®-Schnittstelle, inklusive Akku und Kalibrierprotokoll
- PC-Auswerte-Software easyheat
- Netzteil für Leckemengenmessgerät testo 324
- Systemkoffer inklusive Einspeisevorrichtung, Anschlussschlauch und Anschlussblock (Geräte-, Pumpen-, Schlauchanschluss inklusive Überdruckventil und Absperrhahn)
- Manuelle Prüfpumpe zum Erstellen des Prüfdrucks
- Adapter für den Messanschluss von Gasthermen
- Y-Verteiler zur Messung von zwei Leitungsteilen gleichzeitig
- Hochdrucksonde bis 25 bar
- Hochdruckanschluss
- konische Prüfstopfen ½" + ¾"
- Hochdruck-Stufenstopfen ⅜ + ¾", ½ + 1 ", ¾ + 1 ¼ "

Fühler und Sonden

149,00 €
mit MwSt.  172,84 €
283,00 €
mit MwSt.  328,28 €

Drucker und Zubehör

308,00 €
mit MwSt.  357,28 €
testo-Schnelldrucker IRDA

Bestellnummer: 0554 0549

219,00 €
mit MwSt.  254,04 €
Ersatz-Thermopapier, dokumentenecht

Bestellnummer: 0554 0568

24,00 €
mit MwSt.  27,84 €

Koffer / Softcase

422,00 €
mit MwSt.  489,52 €

Sonstiges Zubehör

USB-Verbindungsleitung Gerät-PC

Bestellnummer: 0449 0047

18,00 €
mit MwSt.  20,88 €
Internationales Netzteil

Bestellnummer: 0554 1096

45,00 €
mit MwSt.  52,20 €
Prüfpumpe zum Erstellen des Prüfdrucks

Bestellnummer: 0554 3157

57,00 €
mit MwSt.  66,12 €
PC-Auswerte-Software easyheat

Bestellnummer: 0554 3332

118,00 €
mit MwSt.  136,88 €
305,00 €
mit MwSt.  353,80 €

Stopfen, Kappen, Verschlauchung etc.

28,00 €
mit MwSt.  32,48 €
29,00 €
mit MwSt.  33,64 €
62,00 €
mit MwSt.  71,92 €
Hochdruck-Stufenstopfen 3/8" und 3/4"

Bestellnummer: 0554 3163

43,00 €
mit MwSt.  49,88 €
Hochdruck-Stufenstopfen 1/2" und 1"

Bestellnummer: 0554 3164

43,00 €
mit MwSt.  49,88 €

Zertifikate

113,60 €
mit MwSt.  131,78 €

Leckmengenprüfung an Gasleitungen (Dichtheits-, Belastungsprüfung)

Die Technische Regel für Gasinstallationen (kurz: TRGI) ist eine verbindliche und gleichsam wichtige Vorschrift für das Fachhandwerk. Die TRGI regelt, wie Gasanlagen geplant, ausgeführt, gewartet und instandgehalten werden müssen. Betroffen sind alle Gasanlagen. Hüter dieser Vorschrift ist der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Aktuell ist dabei die TRGI 2008. Diese sagt u. a., dass Gasleitungen je nach Baufortschritt (Rohbauphase, Fertigstellung, Reparaturen) zu prüfen sind. Für die hier genannte Applikation spielen insbesondere die folgenden Überprüfungen eine Rolle:

Belastungsprüfung

Hierbei werden das Material auf Festigkeit und die Verbindungen auf Haltbarkeit überprüft; dies geschieht vor dem Verputzen oder Verdecken der Gasleitungen. Bei der Belastungsprüfung wird die neuverlegte Leitung ohne Armaturen und ohne Gasgeräte mit einem Prüfdruck von 1 bar belastet. Prüfmedium ist Luft oder ein Inertgas (reaktionsträges Gas). Während der Prüfdauer von mindestens 10 Minuten darf kein Druckabfall festzustellen sein.

Dichtheitsprüfung

Mit dieser Prüfung wird die Dichtheit der Leitung mit Armaturen und ohne Gasgeräte festgestellt. Bei einem Prüfdruck von 150 mbar (bisher 110 mbar) und einer Prüfdauer (abhängig vom Anlagenvolumen) von mindestens 10 Minuten darf kein Druckabfall am Messgerät erkennbar sein.

Leckmengenprüfung an Gasleitungen im Heizungsraum

Eine nach den gesetzlichen Regelungen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (kurz DVGW) und der TRGI 2008 erstellte Gasinstallation bietet die Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb auf Dauer. Während des Betriebes der Gasinstallation können sich jedoch Betriebsbedingungen oder sonstige Randbedingungen auf die Sicherheit der Gasinstallationen auswirken. Technische Anlagen im täglichen Gebrauch unterliegen dem Verschleiß und der Verschmutzung. Solche sicherheitstechnisch relevanten Veränderungen können nur von einem Sachkundigen erkannt, beurteilt und instand gesetzt werden. Die Dichtheitsprüfung (besser Gebrauchsfähigkeitsprüfung oder auch Leckmengenmessung genannt) der Leitungsanlage muss alle 12 Jahre wiederkehrend mit einem Messgerät durchgeführt und mit einem Ergebnisprotokoll nachgewiesen werden. Der Betreiber hat damit eine technische Expertise. Manche Gebäudeversicherer halten diese Überprüfungen und Nachweise in ihren allgemeinen Versicherungsbedingungen fest. Bei der Gebrauchsfähigkeitsprüfung bzw. Leckmengenmessung wird die Gasleitung stets unter Betriebsbedingungen/ Betriebsdruck geprüft (kein erhöhter Prüfdruck). Ein Messgerät ermittelt bei dieser Prüfung, ob Gas aus der Leitung entweicht und in welcher Menge.

Druckmessungen am Brenner (Düsendruck, Gasfließdruck…)

Die Überprüfung des Gasdrucks an Brennern gehört bei Wartungen an häuslichen Heizungsanlagen zu den Standardmessungen. Dabei werden der Gasfließ- und der Gasruhedruck der Anlage gemessen. Der Fließdruck, auch Anschlussdruck genannt, bezeichnet den Gasdruck des fließenden Gases und der Ruhedruck den des nicht strömenden Gases. Liegt der Fließdruck bei Gasthermen etwa außerhalb des Bereichs von 18 bis 25 mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Kommt es dennoch zum Betrieb, so kann der Brenner nicht richtig arbeiten und es kommt bei der Flammenbildung zu Verpuffungen und letztlich zu Störungen, was ein Ausschalten des Brenners und damit einen Ausfall der Heizungsanlage zur Folge hat.

Temperaturmessungen an Heizkörpern

Bei Temperaturmessungen an Heizkörpern werden insbesondere die Vor- und Rücklauftemperatur aufgenommen und durch den Handwerker bewertet. Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des wärmeübertragenden Mediums (z. B. Wasser), das einem System zugeführt wird. Die Temperatur des aus dem System fließenden Mediums nennt man dementsprechend Rücklauftemperatur. Um Verluste innerhalb des Wärmeverteilsystems zu vermeiden bzw. einen verbesserten Wirkungsgrad zu erzielen, ist die punktuelle Aufnahme von Vor- und Rücklauftemperaturen notwendig. Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen führt aufgrund des Wissens über die Vor- und Rücklauftemperaturen letztlich zum hydraulischen Abgleich. Dieser beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Aus einem nicht optimalen Betriebsverhalten resultiert ein erheblicher Mehrverbrauch an Strom- und Heizungsenergie. Die Energieeinsparverordnung in Deutschland schreibt aus diesem Grund den hydraulischen Abgleich für zu erstellende oder zu sanierende Anlagen vor.

Druckprüfungen an Wasserleitungen (Trink-, Abwasser)

Laut den gesetzlichen Vorschriften DIN EN 806-4, DIN 1988-7 sowie DIN 1610 müssen Trink- und Abwasserleitungen vor der Inbetriebnahme mittels Druckprüfung mit Luft, inertem Gas oder Wasser auf Dichtheit geprüft sowie einer Belastungsprüfung mit Luft oder inertem Gas unterzogen werden. Aus hygienischen Gründen ist es jedoch von Vorteil, wenn die Leitungen bis kurz vor der Inbetriebnahme trocken bleiben und keiner Dichtheitsprüfung mit Wasser unterzogen werden. Auch um Korrosion metallischer Werkstoffe zu vermeiden, ist eine Druckprüfung mit Luft zu empfehlen. Die Druckprüfung unterteilt sich in zwei druckabhängige Prüfungen, wobei Prüfdruck und -zeit von der Zielsetzung (Belastung oder Dichtheit) abhängen. Undichtigkeiten machen sich meistens sehr schnell akustisch bemerkbar. Sind die undichten Stellen schlecht zu orten, werden die für Gasleitungen üblichen Hilfsmittel verwendet (Besprühen oder Bepinseln aufschäumender Lösungen).

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