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Die Auswahl des passenden Emissionsmessgeräts beginnt mit einer klaren Definition der Messaufgabe: Handelt es sich um wiederkehrende Servicemessungen an mehreren Anlagen oder um die kontinuierliche Emissionsüberwachung einer Großfeuerungsanlage? Erst wenn Messaufgabe, Komponenten, Messbereiche und Dokumentationsanforderungen bekannt sind, lässt sich entscheiden, ob ein mobiles oder stationäres System die bessere Wahl ist.
Bevor konkrete Gerätemodelle verglichen werden, sollten Anwender einige Grundfragen beantworten:
Welche Gaskomponenten sollen gemessen werden (z. B. O2, CO, CO2, NOx, SO2, Staub)?
Handelt es sich um einmalige, wiederkehrende oder kontinuierliche Messungen?
Wie viele Messstellen müssen überwacht werden und wie gut sind sie zugänglich?
Welche Messbereiche und Genauigkeiten werden benötigt?
Welche gesetzlichen Vorgaben und Berichtspflichten gelten?
Eine einfache Checkliste hilft bei der Vorbereitung:
Anlagentyp und Brennstoff(e) notieren,
relevante Grenzwerte und Normen zusammenstellen,
geplante Messintervalle und Einsatzdauer definieren,
Anforderungen an Berichte und Dokumentation klären,
Budget- und Serviceanforderungen berücksichtigen.
Auf dieser Basis lässt sich eingrenzen, ob ein tragbares Mehrgas-Emissionsmessgerät oder ein stationäres Emissionsmesssystem benötigt wird und welche Gerätekategorien in Frage kommen.
sind für den flexiblen Einsatz an wechselnden Messstellen konzipiert,
kombinieren mehrere Sensoren (z. B. elektrochemisch und NDIR) in einem tragbaren Gehäuse,
eignen sich ideal für Service, Inbetriebnahme, Kampagnenmessungen und wiederkehrende Kontrollen,
bieten integrierte Protokollfunktionen für Prüfberichte.
Zu den zentralen Auswahlkriterien gehören:
Messaufgabe: Service, Inbetriebnahme, Kampagnenmessungen oder kontinuierliche Überwachung,
Komponenten und Messbereiche: Welche Gase, in welchen Konzentrationen,
Umgebungsbedingungen: Temperatur, Staub, Feuchte, Zugänglichkeit der Messstelle,
Datenhandling: Bedarf an automatischer Mittelwertbildung, Langzeitarchivierung, Schnittstellen,
Service & Wartung: Sensorlebensdauer, Kalibrierintervalle, Verfügbarkeit von Support.
Für Anwender ist es hilfreich, diese Kriterien in einer Bewertungsmatrix gegenüberzustellen und potenzielle Gerätekonzepte – zum Beispiel unterschiedliche mobile Geräte oder Kombinationen aus stationärem System plus mobilem Referenzgerät – anhand der eigenen Anforderungen zu bewerten.
Servicetechniker, die regelmäßig Heiz- oder Kesselanlagen warten, profitieren von einem kompakten, mobilen Emissionsmessgerät, das mehrere Gaskomponenten gleichzeitig erfasst und automatisch Prüfberichte erstellt. Wichtig sind dabei schnelle Einsatzbereitschaft, robuste Sensorik und einfache Bedienung.
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Für BHKW-Betreiber, die Emissionsgrenzwerte wiederkehrend prüfen müssen, kann eine Kombination aus mobilem Emissionsmessgerät für Kampagnenmessungen und fest installierter Messtechnik an zentralen Punkten sinnvoll sein. So lassen sich sowohl gesetzliche Prüfungen als auch betriebliche Optimierungen effizient abdecken.
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In Großfeuerungsanlagen, Müllverbrennungsanlagen oder energieintensiven Industrieprozessen ist in der Regel ein stationäres Emissionsmesssystem erforderlich, das Emissionen kontinuierlich überwacht und Messergebnisse in Halbstunden- und Tagesmittelwerten dokumentiert. Mobile Emissionsmessgeräte ergänzen diese Systeme für Plausibilitätsprüfungen und zusätzliche Messungen an Nebenanlagen.
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